In Berlin-Mitte tut sich seit Dienstagmorgen ein riesiges Loch im Erdreich auf. Wie die Berliner Wasserbetriebe mitteilten, platzte gegen 7 Uhr ein Rohr. Das ausströmende Wasser verursachte das Loch im Erdreich. Die Leitung sei „gar nicht so groß“, sagte ein Sprecher der Wasserbetriebe. Sie habe einen Durchmesser von 25 Zentimetern. Das Problem sei vielmehr, dass die Leitung aus Faserzement bestehe. Dabei handele es sich um ein Material, das in den 70er Jahren sowohl im Osten als auch im Westen von Berlin als modern gegolten habe und daher gerne verbaut worden sei.

Faserzement habe sich allerdings als besonders bruchgefährdet erwiesen. „Wir wechseln die Leitungen inzwischen schon aus, wo wir können“, so der Sprecher weiter. Nun stünden für die Wasserbetriebe zahlreiche Behördengänge an, da man entscheiden müsse, ob man bei der Reparatur nicht gleich auch darunterliegende Rohre auswechseln wolle.