Dürren, extreme Hitze oder Überschwemmungen gefährden Kinder besonders. Viele sind laut Uno-Kinderhilfswerk gleich mehreren solcher Gefahren ausgesetzt, auch in Deutschland.

16.06.2026, 11.03 Uhr

Kinder im Gazastreifen (Juni 2026): Dürren und extreme Hitze sind die häufigsten Klimagefahren

Fast die Hälfte aller Kinder weltweit, rund 1,1 Milliarden, ist einem Unicef-Bericht zufolge mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig ausgesetzt. Dürren, extreme Hitze über 35 Grad und Hitzewellen sind demnach die häufigste Kombination von Klimagefahren. Das geht aus dem vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen veröffentlichten Kinder-Klimarisiken-Bericht 2026 hervor. Nahezu jedes Kind der Welt sei mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt, heißt es dort.

Kinder leiden demnach stärker unter den Folgen des Klimawandels als Erwachsene. Sie sind körperlich empfindlicher und anfälliger für Krankheiten, da sich ihre Körper schneller erhitzen und sie weniger effizient schwitzen. Sie atmen doppelt so schnell wie Erwachsene und inhalieren dadurch mehr Schadstoffe. Außerdem benötigen sie mehr Nahrung und Wasser pro Kilogramm Körpergewicht und ihre Überlebenschancen bei extremen Wetterereignissen sind geringer.