Santa Clara (dpa) - Das Favoriten-Stolpern bei der Fußball-WM ist für die Österreicher vor dem Spiel gegen Außenseiter Jordanien ein zusätzliches Zeichen zur Vorsicht. „Das zeigt einfach nochmal, wie man auf der Hut sein muss, von Anfang an“, sagte Teamchef Ralf Rangnick.Auch ohne die überraschenden Resultate hätte er seiner Mannschaft aber vertraut, den Gegner aus dem arabischen Königreich nicht zu unterschätzen. „Es gibt niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt“, sagte der 67-Jährige. Man wisse, dass man auf einen „richtig unangenehmen Gegner“ treffe.Titelkandidat Spanien hatte am Montag sensationell nur 0:0 gegen Kap Verde gespielt. Unter anderem die 0:2-Niederlage der Türkei gegen Australien und das 1:1 der Schweiz gegen Katar waren ebenfalls überraschend. Die Ergebnisse zeigten, was Favoritenrollen oder Weltranglistenplätze zu bedeuten hätten, sagte Rangnick.Alaba: Anstoßzeit für die Spieler gutÖsterreich ist erstmals seit 1998 in Frankreich wieder bei einer WM-Endrunde dabei. „Es bedeutet uns sehr viel, dass Österreich wieder dabei ist nach fast 30 Jahren“, sagte Kapitän David Alaba.Wegen der Zeitverschiebung findet die Partie im San-Francisco-Bay-Area-Stadion in Santa Clara zur für die Fans in der Heimat ungünstigen Zeit am Mittwoch um 6.00 Uhr morgens statt (ZDF und MagentaTV). Für die Spieler sei der Anstoß um 21.00 Uhr Ortszeit (Dienstag) dagegen gut, erklärten Alaba und Rangnick. „Jetzt sind wir schon ein bisschen da. Ich glaube, Jetlag hat jetzt keiner mehr“, sagte Alaba und lächelte. „Wir sind es alle gewohnt, am Abend zu spielen.“Jordaniens Kapitän denkt an ItalienWährend Österreich als aussichtsreicher Kandidat für die K.o.-Phase gilt, wäre alles andere als ein Vorrundenaus für Jordanien überraschend. Schon die WM-Teilnahme ist ein großer Erfolg, schließlich ist es die erste. „Die italienische Mannschaft, die viermal Weltmeister geworden ist, ist nicht dabei, aber wir sind dabei“, sagte Kapitän Ihsan Haddad. „Wir empfinden gerade keinen Druck, sondern eher stolz.“ Sein Trainer Jamal Sellami sieht das ähnlich. „Wir sind hier, um zu lernen und es zu genießen“, sagte der 55-Jährige.© dpa-infocom, dpa:260616-930-228966/1
Rangnick nach Spaniens 0:0: Man muss „auf der Hut sein“
Santa Clara (dpa) - Das Favoriten-Stolpern bei der Fußball-WM ist für die Österreicher vor dem Spiel gegen Außenseiter Jordanien ein zusätzliches Zeichen zur Vorsicht. „Das zeigt einfach nochmal, wie man auf der Hut sein muss, von Anfang an“, sagte Teamchef Ralf Rangnick.Auch ohne die überraschenden Resultate hätte er seiner Mannschaft aber vertraut, den Gegner aus dem arabischen Königreich nicht zu unterschätzen. „Es gibt niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt“, sagte der 67-Jährige. Man wisse, dass man auf einen „richtig unangenehmen Gegner“ treffe.Titelkandidat Spanien hatte am Montag sensationell nur 0:0 gegen Kap Verde gespielt. Unter anderem die 0:2-Niederlage der Türkei gegen Australien und das 1:1 der Schweiz gegen Katar waren ebenfalls überraschend. Die Ergebnisse zeigten, was Favoritenrollen oder Weltranglistenplätze zu bedeuten hätten, sagte Rangnick.Alaba: Anstoßzeit für die Spieler gutÖsterreich ist erstmals seit 1998 in Frankreich wieder bei einer WM-Endrunde dabei. „Es bedeutet uns sehr viel, dass Österreich wieder dabei ist nach fast 30 Jahren“, sagte Kapitän David Alaba.Wegen der Zeitverschiebung findet die Partie im San-Francisco-Bay-Area-Stadion in Santa Clara zur für die Fans in der Heimat ungünstigen Zeit am Mittwoch um 6.00 Uhr morgens statt (ZDF und MagentaTV). Für die Spieler sei der Anstoß um 21.00 Uhr Ortszeit (Dienstag) dagegen gut, erklärten Alaba und Rangnick. „Jetzt sind wir schon ein bisschen da. Ich glaube, Jetlag hat jetzt keiner mehr“, sagte Alaba und lächelte. „Wir sind es alle gewohnt, am Abend zu spielen.“Jordaniens Kapitän denkt an ItalienWährend Österreich als aussichtsreicher Kandidat für die K.o.-Phase gilt, wäre alles andere als ein Vorrundenaus für Jordanien überraschend. Schon die WM-Teilnahme ist ein großer Erfolg, schließlich ist es die erste. „Die italienische Mannschaft, die viermal Weltmeister geworden ist, ist nicht dabei, aber wir sind dabei“, sagte Kapitän Ihsan Haddad. „Wir empfinden gerade keinen Druck, sondern eher stolz.“ Sein Trainer Jamal Sellami sieht das ähnlich. „Wir sind hier, um zu lernen und es zu genießen“, sagte der 55-Jährige.© dpa-infocom, dpa:260616-930-228966/1









