Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und Iran am Sonntag auf das Abkommen verständigt, über dessen Inhalt noch nicht viel bekannt ist. Viele Stimmen bewerteten den Deal als Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess mit noch vielen Hürden.Details des Abkommens sollten binnen 24 bis 48 Stunden veröffentlicht werden, sagte ein anderer US-Regierungsbeamter. »Echte technische Gespräche« sollten dann später in der Woche folgen. Dabei solle US-Vizepräsident JD Vance für die Vereinigten Staaten die Verhandlungen führen.

Zugleich betonte er, dass es nicht darum gehe, Iran für seine Teilnahme an den Verhandlungen zu belohnen. Teheran müsse zunächst beweisen, dass es dauerhaft auf den Erwerb von Atomwaffen verzichte und keine Aktivitäten verfolge, die eine Wiedereinführung von Sanktionen auslösen könnten.Kurz zuvor hatte US-Vizepräsident Vance in der US-Sendung »Good Morning America« gesagt, »kein einziger Dollar aus amerikanischen Mitteln wird an Iran fließen«. Es gehe stattdessen um Sanktionserleichterungen. Auch Berichte, wonach Teheran beim Erreichen bestimmter Ziele 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen Geldern erhalten solle, wies er gegenüber dem Sender CBS zurück. Diese Summe tauche »in keinem der Texte« auf. Ob es bei diesen Aussagen einen Zusammenhang mit dem Wiederaufbaufonds gibt, ist unklar.Ebenfalls unklar ist weiterhin die Rolle Israels und des Libanon. Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif sagte am Sonntag, die USA und Iran hätten die sofortige und endgültige Beendigung der Militäroperationen »an allen Fronten, einschließlich im Libanon, erklärt«.