PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburg-HarburgMann angeschossen – Polizei fahndet mit Großaufgebot nach SchützenStand: 15:41 UhrLesedauer: 2 MinutenPolizisten bei dem Einsatz in Hamburg-HarburgQuelle: Lilli Förter/dpaEin Mann ist am Mittag im Helmsweg durch Schüsse verletzt worden. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, setzte Hunde und einen Hubschrauber ein. Bereits am Freitag hatte es in unmittelbarer Nähe einen Schusswaffeneinsatz gegeben.In Hamburg-Harburg ist ein Mensch wohl durch Schüsse verletzt worden. „Im Helmsweg soll geschossen worden sein“, schrieb die Polizei am Mittag auf der Plattform X. Zunächst war von zwei Verletzten die Rede, kurz darauf korrigierte die Polizei ihre Angaben. Mittlerweile ist der Einsatz vor Ort beendet.Lesen Sie auchDie Meldung, dass Schüsse gehört worden seien, sei um 12.10 Uhr bei der Polizei eingegangen. Beim Eintreffen am Einsatzort hätten die Kollegen einen verletzten Mann – offensichtlich mit Schussverletzungen – gefunden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei ansprechbar gewesen, noch vor Ort in einem Rettungswagen behandelt und in ein Krankenhaus gebracht worden.Diensthund und Polizeihubschrauber im EinsatzDer Hintergrund der Tat war zunächst unklar. „Wir sind mit einem Großaufgebot im Einsatz“, sagte der Sprecher. Auch Diensthunde und der Polizeihubschrauber beteiligten sich an der Fahndung nach dem oder den Tätern.Erst am Freitag hatte es nach Hinweisen auf Schüsse in Harburg einen größeren Polizeieinsatz gegeben – in unmittelbarer Nähe zum Tatort im Helmsweg. Die Knallgeräusche waren nach Angaben der Polizei im Bereich einer Drogenberatung in der Schwarzenbergstraße gehört worden.Lesen Sie auchBei den anschließenden Ermittlungen waren Patronenhülsen gefunden worden, wie der Sprecher sagte. Verdächtige seien bislang aber nicht identifiziert worden.Kurz nach 15 Uhr erklärte die Polizei über ihre Social-Media-Kanäle, dass ein Großteil der polizeilichen Maßnahmen beendet sei. „Die meisten Absperrungen konnten aufgehoben werden. Unsere Ermittler führen aktuell noch Tatortarbeiten durch“, hieß es.42-Jähriger in Buxtehude verletztErst Anfang Juni war ein 42-Jähriger in Buxtehude nahe Hamburg durch Schüsse lebensbedrohlich verletzt worden. Das blutende Opfer wurde am Montagabend im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses gefunden, in dem auch Geschäftsräume sind. Der Mann wurde notoperiert.Die Polizei sucht noch nach dem Täter. Ein Festgenommener aus Neu Wulmstorf wurde wieder entlassen, wie die Polizei mitteilte. Der Tatverdacht gegen den Mann habe sich nicht ausreichend erhärtet, hieß es. Die Staatsanwaltschaft Stade verzichtete deshalb auf die Beantragung eines Haftbefehls. Lesen Sie auchDie Beamten der Mordkommission werteten zahlreiche Zeugenhinweise sowie gesicherte Bild- und Videodateien aus. Zeuginnen und Zeugen, die bislang nicht mit der Polizei gesprochen haben, werden gebeten, sich zu melden. Hilfreich seien insbesondere Fotos oder Videos, die den oder die Täter auf dem Weg zum Tatort oder bei der Flucht zeigen, hieß es. Hinweise nimmt die Polizei in Stade unter 04141/1020 entgegen. Die Ermittler schalteten auch ein digitales Hinweisportal frei. Dort können Dateien hochgeladen und Hinweise übermittelt werden. Auch anonyme Angaben sind möglich.dfe, dpa