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In unserer Gesprächsreihe »Meine Schule des Lebens« erzählen prominente Menschen von ihrem Bildungsweg.

DIE ZEIT: Gibt es einen Film, der Ihnen nie wieder aus dem Kopf gegangen ist?

Andreas Dresen: Leuchte, mein Stern, leuchte, ein sowjetischer Film, der 1972 in den DDR-Kinos lief. Eine poetische Komödie, in der es um die Rolle der Kunst geht. Ich war noch nicht mal zehn und hab ihn damals wohl eher wie einen Märchenfilm gesehen. Iskremas, ein fahrender Schauspieler, zieht mit seinem Planwagen durch die Lande und will die Menschen für das Theater begeistern. Der Bürgerkrieg tobt, und seine Zuschauer in den Dörfern werden ständig von anderen Mächten besetzt und regiert. Und immer versucht er, mit den Mitteln des Theaters darauf zu reagieren.