PfadnavigationHomeSportFußballWMNiederlage mit FolgenNach dem Debakel gegen Schweden feuert Tunesien seinen TrainerStand: 14:54 UhrLesedauer: 2 MinutenIm Spiel zwischen Tunesien und Schweden wird ein klarer Klassenunterschied deutlich. Die Schweden lassen Tunesien keine Chance und gewinnen mit 5:1. Vor allem das Traum-Duo Alexander Isak und Viktor Gyökeres überzeugt. Die Highlights im Video.Die Fußball-Weltmeisterschaft hat offensichtlich ihre erste Trainerentlassung. Nach dem desaströsen 1:5 gegen Schweden hat Tunesien sich laut Medienberichten wohl von Sabri Lamouchi getrennt.Es war ein erschreckend schwacher Auftritt. Tunesien verliert sein WM-Auftaktspiel gegen Schweden krachend und lädt den Gegner beim 1:5 mehrfach zum Toreschießen ein.Im mexikanischen Monterrey erzielten Yasin Ayari in der 7. Minute und in der Nachspielzeit (90.+6), Alexander Isak (30.), Viktor Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg in der Schlussphase die Tore für die Skandinavier. Omar Rekik traf für Tunesien (43.). Tunesiens Torwart Abdelmouhib Chamakh leistete sich vor den ersten beiden Gegentreffern schwere Patzer, der Frankfurter Ellyes Skhiri lud Gyökeres nach der Pause zum dritten Tor der Schweden ein. Spätestens nach diesem Treffer brachen die Tunesier auseinander und wehrten sich nicht mehr gegen die Niederlage. Die deftige Pleite soll direkt Konsequenzen nach sich gezogen haben. Wie der Journalist Romain Molina (veröffentlicht u. a. in „The Guardian“ und der „The New York Times“) auf seinem X-Account berichtet, wurde Tunesiens Nationaltrainer Sabri Lamouchi nach dem 1:5 im Auftaktspiel entlassen. Noch fehlt die offizielle Bestätigung seitens des tunesischen Fußball-Verbandes.„Es ist eine schwierige und schmerzhafte Niederlage. Mit so einem Ergebnis in ein Turnier zu starten, ist extrem hart“, sagte Lamouchi. „Gegen Weltklassespieler wie das schwedische Sturmduo erholt man sich nicht so leicht, wenn man so viele Fehler anbietet. Aber wir haben unseren Stolz. Wir müssen jetzt reagieren und ein anderes Gesicht zeigen.“Es scheint, als könne Lamouchi, der zwölf Länderspiele für Frankreich bestritten hat und einst für Olympique Marseille spielte, dabei nicht mehr helfen. Der 54-Jährige war erst seit dem vergangenen Januar tunesischer Nationaltrainer. Tunesien trifft in der Gruppe F am kommenden Sonntag in Monterrey (6 Uhr, MagentaTV und im Liveticker bei WELT) auf Japan. Fünf Tage später geht es beim abschließenden Gruppenspiel gegen die Niederlande.step