Angreifer können an mehreren Sicherheitslücken in Avira Antivirus ansetzen und im schlimmsten Fall Schadcode ausführen, um das System vollständig zu kompromittieren. Überdies ist Avira Password Manager unter bestimmen Bedingungen verwundbar.
Mehrere Softwareschwachstellen
In der US-amerikanischen National Vulnerability Database vom National Institute of Standards and Technology (NIST) sind vier Sicherheitslücken in Antivirus (CVE-2026-6676 „hoch“, CVE-2025-9033 „hoch“, CVE-2025-9032 „hoch“, CVE-2025-14098 „hoch“) und eine in Password Manager (CVE-2026-12068 „hoch“) aufgelistet. Im Sicherheitsbereich der Website von Gen Digital, zu der Avira gehört, tauchen die Sicherheitslücken bislang nicht auf. Von den Lücken sind die Linux-, macOS- und Windows-Version betroffen.
Bei Antivirus können Angreifer in allen vier Fällen mit präparierten Dateien an den Lücken ansetzen. Werden manipulierte OSIX-Tar-Archive, PDF-, Windows-PE- oder ausführbare MS-DOS-Dateien verarbeitet, kommt es zu Speicherfehlern (out-of-bounds). So etwas sorgt in der Regel für Abstürze. Oft gelangt in so einem Kontext aber auch Schadcode auf Systeme.
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