PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSenioren-Union„Die Rentenreform wird mit über das Schicksal dieser Koalition entscheiden“Stand: 03:52 UhrLesedauer: 2 MinutenHubert Hüppe (CDU), Vorsitzender der Senioren-UnionQuelle: picture alliance/dts-AgenturDie Senioren-Union hält die Rentenreform für entscheidend für die Zukunft der Koalition. Der Vorsitzende Hubert Hüppe plädiert für einen früheren Start junger Menschen ins Arbeitsleben.Die Rentenreform ist nach Ansicht des Vorsitzenden der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), entscheidend für die Zukunft der Koalition. Der „Rheinischen Post“ (Montag) sagte Hüppe: „Die Rentenreform wird mit über das Schicksal dieser Koalition entscheiden, da bin ich ziemlich sicher.“Auf die Frage, ob künftig denn länger gearbeitet werden müsse, sagte der Vorsitzende der CDU-Seniorenvereinigung: Grundsätzlich werde es nicht durch weniger, sondern nur durch mehr Arbeit gehen. „Das heißt für mich aber nicht unbedingt am Ende des Erwerbslebens, sondern am Anfang. Wir müssen Schul- und Studienzeiten kürzer und schlanker machen, junge Menschen früher in Arbeit bringen und sie damit früher zu Einzahlern in die Sozialsysteme machen“, sagte er. „Es muss nicht wie in meiner Jugend mit 14 Jahren sein, aber es sollte auch nicht erst mit 30 losgehen.“Lesen Sie auchEine Erhöhung des Renteneintrittsalters sollte laut Hüppe „moderat und individuell sein, angepasst an die Arbeitswelt“. „Auch das gehört zu einer vernünftigen Rentenreform“, sagte er.Das früher bei 65 Jahren liegende Renteneintrittsalter wird seit 2012 schrittweise angehoben und soll nach aktuellem Stand 2031 bei 67 Jahren liegen. Diese Altersgrenze gilt für alle, die 1964 oder später geboren wurden. Ein vorgezogener Rentenstart ist möglich, wenn Abschläge hingenommen werden. Zudem gibt es Ausnahmen etwa für besonders langjährig Versicherte und für Schwerbehinderte. Im Zusammenhang mit der von der Bundesregierung geplanten Rentenreform steht zur Debatte, den Renteneintritt weiter nach hinten zu verschieben.Die Senioren erwarteten jetzt Reformen, sagte Hüppe. Diese müssten aber gerecht ausfallen. „Das geht nur, wenn alle bei den Sozialreformen einbezogen werden, auch die Pensionen von Beamten und andere Versorgungssysteme.“ Dabei müssten stärkere Schultern etwas mehr tragen. „Dann werden auch wir als Senioren-Union akzeptieren, was die Koalition plant. Unter Umständen zähneknirschend“, so Hüppe.dpa/epd/luwi
Rente: Senioren-Union – „Die Rentenreform wird mit über Schicksal dieser Koalition entscheiden“ - WELT
Die Senioren-Union hält die Rentenreform für entscheidend für die Zukunft der Koalition. Der Vorsitzende Hubert Hüppe plädiert für einen früheren Start junger Menschen ins Arbeitsleben.
Hüppe (CDU): Rentenreform entscheidend für Koalition; Vorschlag, Ausbildungszeiten zu kürzen statt Pensionierungsalter (2031: 67) zu erhöhen. Signalisiert Workforce-Shift: Fokus auf früheren Berufseintritt mit Implikationen für Talentpools und HR-Strategien.








