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Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 24/2026

Auf Instagram lächelt mich eines Tages ein bärtiger Mann an. Breit gebaut, sanfter Blick und rosige Wangen. Auf dem Kopf trägt er eine muslimische Gebetskappe. Er spricht, als lese er Kindern eine Gutenachtgeschichte vor, und beantwortet Fragen rund um das Leben junger Muslime in Deutschland.

Das erste Video finde ich interessant, wenn es sich auch nicht an mich richtet. Darf man als Muslim Yum-Yum-Suppe essen? Yum-Yum-Suppe ist Fertigessen, ein trockener Brocken Nudeln, auf den man eine Gewürzmischung und heißes Wasser kippt, schnell und günstig. Die Antwort: darf man, tendenziell. Er könne zwar nicht sicher sagen, ob Tiere halal geschlachtet wurden, aber er wisse nach einem Blick auf die Inhaltsstoffe, dass kein echtes Tier in der Gewürzmischung sei.