Rechtsaußenpartei in Italien gegründet: Eine Chance für links

Der Ex-General Vannacci setzt Melonis Regierungskoalition mit seiner neuen Rechtsaußenpartei unter Druck. Im besten Fall sprengt er das rechte Lager.

Der Ex-EU-Abgeordnete Roberto Vannacci beim Gründungskongress seiner neuen rechtsextremen Partei Futuro Nazionale in Rom

Gregorio Borgia/ap

G iorgia Meloni hat ein Problem. Gewiss, Italiens radikal rechte Ministerpräsidentin sitzt fest im Sattel. So fest, dass sie beste Chancen hat, im September zur Chefin der am längsten amtierenden Regierung des Landes seit 1860 zu werden. Gewiss, der Konsens zur Rechten hielt bisher, weil das Mitte-links-Lager es nicht vermochte, im Land echten Druck gegen die Regierung Meloni aufzubauen.