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Es ist so einfach, sich über all das lustig zu machen, dass es geradezu langweilig wäre: Menschen, die längst dem Kindergartenalter entwachsen sind, hoppeln auf Plüschkopf-Steckenpferden durch eine Turnhalle.
Die Beine imitieren die Bewegungen eines Pferdes, traben, galoppieren, machen Piaffen und Traversalen, springen über bis zu 1,20 Meter hohe Hindernisse. Der Oberkörper entspricht dem Reiter, die Hände führen die Zügel, und nach einem Sprung tätscheln sie manchmal kurz lobend den Pferdekopf. Eine Jury am Rand bewertet die Ausführung, achtet auf die Streckung der Beine und Füße, auf die Zügelhaltung, misst Zeiten und Sprunghöhen. Die Menschen auf den Steckenpferden tun all das mit demselben heiligen Ernst, mit dem alle Athleten zu Wettkämpfen antreten.






