Als Heidelberg Materials im Juni 2025 seine CO₂-Anlage in Norwegen eröffnete, sagte Konzernchef Dominik von Achten: „So einen Meilenstein gibt es einmal im Jahrhundert.“ Schließlich ist die Anlage in diesem industriellen Maßstab einmalig: Sie entzieht am Zementwerk in Brevik im Herstellungsprozess das CO₂, damit es anschließend per Schiff abtransportiert und vor der Westküste Norwegens im Meeresboden versenkt werden kann. Diese Technologie heißt in der Fachsprache CCS (Carbon Capture and Storage) – und ist die große Hoffnung der klimaschädlichen Zementindustrie.