Wasserkrise in Ungarn: Brot oder Batterien

Die Dürre zwingt Ungarns neue Regierung zum Umdenken: Landwirtschaft und Trinkwasser sollen Vorrang vor Batterie- und E-Autofabriken erhalten.

Aufgrund des ausbleibenden Regens und der vertrockneten Böden sind die Ernten in Ungarn bedroht, wie hier am Neusiedlersee

imago

Drastischer Wassermangel bedroht Ungarns Plan, europäischer Vorposten der chinesischen Elektroauto-Industrie zu werden. Der Nachfolger des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, Péter Magyar, zieht die Notbremse: Landwirtschaft vor Batteriefabriken, lautet die neue Devise. „Dem Land geht das Wasser aus“, so das Center for European Policy Analysis (Cepa), Ungarn leide unter einer „beispiellosen Wasserkrise“.