San Antonio (dpa) - Die New York Knicks haben erneut einen zweistelligen Rückstand noch gedreht und sind erstmals seit 53 Jahren wieder Meister in der NBA. Drei Tage nach dem 29-Punkte-Comeback im Madison Square Garden gewannen die Knicks gegen die San Antonio Spurs 94:90 - und das nach zwischenzeitlich 16 Punkten Rückstand. Angeführt von Jalen Brunson mit 45 Punkten holten die Knicks damit den notwendigen vierten Sieg in der Serie gegen die Spurs und den dritten NBA-Titel ihrer Geschichte. „Ich habe keine Worte. Alles von dem ich jemals geträumt habe. Ich weiß nicht, was ich fühle. Ich bin in Ehrfurcht. Immer wenn sie uns angezählt haben, haben wir einen Weg gefunden“, sagte Brunson, bei ESPN.Bei dem Interview musste sich der Star mehrfach sammeln. Als er gefragt wurde, was es ihm bedeutet, den Titel mit seinem Vater Rick feiern zu können - der im Betreuerstab der Knicks arbeitet - war er sekundenlang ruhig und sagte dann nur: „Das siehst du.“Hukporti dritter deutscher ChampionAriel Hukporti kam erneut zum Einsatz und ist nun nach Dirk Nowitzki und Isaiah Hartenstein der dritte deutsche Basketball-Profi, der in der NBA die Meisterschaft geholt hat. Und das unter den Augen zahlreiche Promis wie Prinz Harry, Ben Stiller oder Timothée Chalamet.Wie in jedem der vorausgehenden vier Spiele gingen die Spurs zweistellig in Führung, die Knicks hatten Schwierigkeiten mit ihren Würfen. Zum vierten Mal aber kam New York irgendwann in den Rhythmus und arbeitete sich zurück - dieses Mal gelang der Ausgleich nach einem 10:0-Lauf im Schlussviertel beim 83:83. Gut eine Minute danach gingen die Knicks beim 86:85 erstmals seit der Anfangsphase in Führung. Wembanyama (rechts) traf in der ersten Halbzeit nur drei seiner zehn Würfe. Ross D. Franklin/AP/dpaBeiden Teams war der Druck anzumerken, bis zum ersten Treffer durch Victor Wembanyama für die Spurs hatten die Profis schon sechs Fehlwürfe angesammelt. Nach vier Minuten hatte der Franzose drei Blocks und damit so viele wie die Knicks Punkte. Späte AufholjagdDie erste zweistellige Führung hatten die Gastgeber beim 18:8 nach acht Minuten, der Vorsprung wuchs auf bis zu 16 Zähler. Die Knicks verkürzten aber noch vor der Pause auf nur noch drei Punkte, zur Halbzeit lagen die Spurs dann 42:37 vorn. In der zweiten Halbzeit brachten die Knicks zum erst zweiten Mal in dieser Serie auch den deutschen Profi Hukporti, der sich mit einem Block sofort gut einfügte - und am Ende wie Nowitzki und Hartenstein als Meister in die NBA-Geschichte einging.© dpa-infocom, dpa:260614-930-219831/2
Knicks zum ersten Mal nach 53 Jahren NBA-Champion
San Antonio (dpa) - Die New York Knicks haben erneut einen zweistelligen Rückstand noch gedreht und sind erstmals seit 53 Jahren wieder Meister in der NBA. Drei Tage nach dem 29-Punkte-Comeback im Madison Square Garden gewannen die Knicks gegen die San Antonio Spurs 94:90 - und das nach zwischenzeitlich 16 Punkten Rückstand. Angeführt von Jalen Brunson mit 45 Punkten holten die Knicks damit den notwendigen vierten Sieg in der Serie gegen die Spurs und den dritten NBA-Titel ihrer Geschichte. „Ich habe keine Worte. Alles von dem ich jemals geträumt habe. Ich weiß nicht, was ich fühle. Ich bin in Ehrfurcht. Immer wenn sie uns angezählt haben, haben wir einen Weg gefunden“, sagte Brunson, bei ESPN.Bei dem Interview musste sich der Star mehrfach sammeln. Als er gefragt wurde, was es ihm bedeutet, den Titel mit seinem Vater Rick feiern zu können - der im Betreuerstab der Knicks arbeitet - war er sekundenlang ruhig und sagte dann nur: „Das siehst du.“Hukporti dritter deutscher ChampionAriel Hukporti kam erneut zum Einsatz und ist nun nach Dirk Nowitzki und Isaiah Hartenstein der dritte deutsche Basketball-Profi, der in der NBA die Meisterschaft geholt hat. Und das unter den Augen zahlreiche Promis wie Prinz Harry, Ben Stiller oder Timothée Chalamet.Wie in jedem der vorausgehenden vier Spiele gingen die Spurs zweistellig in Führung, die Knicks hatten Schwierigkeiten mit ihren Würfen. Zum vierten Mal aber kam New York irgendwann in den Rhythmus und arbeitete sich zurück - dieses Mal gelang der Ausgleich nach einem 10:0-Lauf im Schlussviertel beim 83:83. Gut eine Minute danach gingen die Knicks beim 86:85 erstmals seit der Anfangsphase in Führung. Wembanyama (rechts) traf in der ersten Halbzeit nur drei seiner zehn Würfe. Ross D. Franklin/AP/dpaBeiden Teams war der Druck anzumerken, bis zum ersten Treffer durch Victor Wembanyama für die Spurs hatten die Profis schon sechs Fehlwürfe angesammelt. Nach vier Minuten hatte der Franzose drei Blocks und damit so viele wie die Knicks Punkte. Späte AufholjagdDie erste zweistellige Führung hatten die Gastgeber beim 18:8 nach acht Minuten, der Vorsprung wuchs auf bis zu 16 Zähler. Die Knicks verkürzten aber noch vor der Pause auf nur noch drei Punkte, zur Halbzeit lagen die Spurs dann 42:37 vorn. In der zweiten Halbzeit brachten die Knicks zum erst zweiten Mal in dieser Serie auch den deutschen Profi Hukporti, der sich mit einem Block sofort gut einfügte - und am Ende wie Nowitzki und Hartenstein als Meister in die NBA-Geschichte einging.© dpa-infocom, dpa:260614-930-219831/2













