Selecao zeigt zwei GesichterRekordweltmeister Brasilien, der bei den letzten zwei WM-Endrunden jeweils im Viertelfinale ausgeschieden war, startete im späteren Finalstadion gegen Marokko ins Großturnier in den USA, Kanada und Mexiko.Im MetLife Stadium in New Jersey vor über 80 000 Zuschauern musste Carlo Ancelotti zwar auf Neymar (Wadenverletzung) verzichten, konnte aber dennoch auf große Namen zurückgreifen. So begannen etwa Champions-League-Sieger Marquinhos, Gabriel, Casemiro, Raphinha und Vinicius Junior.Bei Marokko feierte Mohamed Ouahbi seine Pflichtspielpremiere als Nationaltrainer, nachdem Erfolgscoach Walid Regragui keine vier Monate vor Turnierstart zurückgetreten war. In der Startelf des amtierenden Afrika-Cup-Champions fand sich unter anderem El Khannouss vom VfB Stuttgart wieder.Saibari sorgt für verdiente Marokko-FührungSchon in den Anfangsminuten strahlten die Atlas-Löwen mehr Präsenz und Entschlossenheit aus – und erarbeiteten sich direkt eine erste Möglichkeit: Da El Aynaoui den Ball nach einem flachen Zuspiel nicht sauber traf, konnte Bruno Guimaraes noch rechtzeitig den Fuß dazwischenhalten (6.).Brasilien war um Kontrolle bemüht, konnte diese aber nicht sicherstellen. Mit wenigen Ausnahmen, die zumeist auf den bemühten Vinicius Junior zurückzuführen waren, trat die Seleção offensiv kaum in Erscheinung. Dass Marokko schließlich in Führung ging, war dem Spielverlauf angemessen: Brahim Diaz steckte aus dem Mittelfeld punktgenau auf FC-Bayern-Kandidat Saibari durch, der den herausstürmenden Alisson gekonnt überlupfte (21.).Starke Einzelaktion lässt Brasilien jubelnImmer wieder gelang es dem Team von Ouahbi, sich aus dem ungenügenden Pressing der Brasilianer zu befreien. Diese wiederum konnten sich in der 32. Minute jedoch auf die individuelle Klasse von Vinicius Junior verlassen, der aus halblinker Position entschlossen ins lange Eck einschoss und Bono keine Abwehrchance ließ.Ein durchaus schmeichelhafter Ausgleich, den sich die Seleção in der Folge zumindest etwas mehr verdienen sollte. Beflügelt vom 1:1 fand die Ancelotti-Elf vor der Pause besser in die Partie und setzte in Person von Lucas Paqueta noch einen weiteren guten Schuss ab (45.+2).Brasilien wird griffigerAncelotti korrigierte schon zum Wiederbeginn und brachte Danilo sowie Fabinho für die verwarnten und enttäuschenden Roger Ibanez sowie Casemiro. Brasilien wirkte daraufhin entschlossener und zwang Bono durch einen strammen Schuss von Igor Thiago im zweiten Abschnitt früh zu einer ersten Parade (52.).Von Marokko kam auch im Anschluss zunächst nicht mehr viel - das Momentum kippte zunehmend zugunsten der Südamerikaner. Allzu viele nennenswerte Gelegenheiten ließen die Atlas-Löwen indes nicht zu, wenngleich der flexibel eingesetzte Raphinha zwischenzeitlich eine scharfe Flanke nur knapp verpasste (67.).Späte Chancen in der NachspielzeitAuch in puncto Torschüsse stellte die Selecao dank der Leistungssteigerung schließlich ein Duell auf Augenhöhe her, dem es insgesamt an vielversprechenden Torraumszenen mangelte. Gefährlich wurde es nochmal in der zehnminütigen Nachspielzeit, in der sowohl Selecao-Joker Danilo Santos (90.+3) als auch der eingewechselte Frankfurter Amaimouni-Echghouyab (90.+9) am gegnerischen Keeper scheiterte.Als Nächstes trifft Brasilien dann in der Nacht zum kommenden Sonntag (2.30 Uhr MESZ) auf Haiti. Bereits zuvor um 0 Uhr duelliert sich Marokko mit Schottland.
Intensives Duell: Brasilien und Marokko teilen die Punkte
Selecao zeigt zwei GesichterRekordweltmeister Brasilien, der bei den letzten zwei WM-Endrunden jeweils im Viertelfinale ausgeschieden war, startete im späteren Finalstadion gegen Marokko ins Großturnier in den USA, Kanada und Mexiko.Im MetLife Stadium in New Jersey vor über 80 000 Zuschauern musste Carlo Ancelotti zwar auf Neymar (Wadenverletzung) verzichten, konnte aber dennoch auf große Namen zurückgreifen. So begannen etwa Champions-League-Sieger Marquinhos, Gabriel, Casemiro, Raphinha und Vinicius Junior.Bei Marokko feierte Mohamed Ouahbi seine Pflichtspielpremiere als Nationaltrainer, nachdem Erfolgscoach Walid Regragui keine vier Monate vor Turnierstart zurückgetreten war. In der Startelf des amtierenden Afrika-Cup-Champions fand sich unter anderem El Khannouss vom VfB Stuttgart wieder.Saibari sorgt für verdiente Marokko-FührungSchon in den Anfangsminuten strahlten die Atlas-Löwen mehr Präsenz und Entschlossenheit aus – und erarbeiteten sich direkt eine erste Möglichkeit: Da El Aynaoui den Ball nach einem flachen Zuspiel nicht sauber traf, konnte Bruno Guimaraes noch rechtzeitig den Fuß dazwischenhalten (6.).Brasilien war um Kontrolle bemüht, konnte diese aber nicht sicherstellen. Mit wenigen Ausnahmen, die zumeist auf den bemühten Vinicius Junior zurückzuführen waren, trat die Seleção offensiv kaum in Erscheinung. Dass Marokko schließlich in Führung ging, war dem Spielverlauf angemessen: Brahim Diaz steckte aus dem Mittelfeld punktgenau auf FC-Bayern-Kandidat Saibari durch, der den herausstürmenden Alisson gekonnt überlupfte (21.).Starke Einzelaktion lässt Brasilien jubelnImmer wieder gelang es dem Team von Ouahbi, sich aus dem ungenügenden Pressing der Brasilianer zu befreien. Diese wiederum konnten sich in der 32. Minute jedoch auf die individuelle Klasse von Vinicius Junior verlassen, der aus halblinker Position entschlossen ins lange Eck einschoss und Bono keine Abwehrchance ließ.Ein durchaus schmeichelhafter Ausgleich, den sich die Seleção in der Folge zumindest etwas mehr verdienen sollte. Beflügelt vom 1:1 fand die Ancelotti-Elf vor der Pause besser in die Partie und setzte in Person von Lucas Paqueta noch einen weiteren guten Schuss ab (45.+2).Brasilien wird griffigerAncelotti korrigierte schon zum Wiederbeginn und brachte Danilo sowie Fabinho für die verwarnten und enttäuschenden Roger Ibanez sowie Casemiro. Brasilien wirkte daraufhin entschlossener und zwang Bono durch einen strammen Schuss von Igor Thiago im zweiten Abschnitt früh zu einer ersten Parade (52.).Von Marokko kam auch im Anschluss zunächst nicht mehr viel - das Momentum kippte zunehmend zugunsten der Südamerikaner. Allzu viele nennenswerte Gelegenheiten ließen die Atlas-Löwen indes nicht zu, wenngleich der flexibel eingesetzte Raphinha zwischenzeitlich eine scharfe Flanke nur knapp verpasste (67.).Späte Chancen in der NachspielzeitAuch in puncto Torschüsse stellte die Selecao dank der Leistungssteigerung schließlich ein Duell auf Augenhöhe her, dem es insgesamt an vielversprechenden Torraumszenen mangelte. Gefährlich wurde es nochmal in der zehnminütigen Nachspielzeit, in der sowohl Selecao-Joker Danilo Santos (90.+3) als auch der eingewechselte Frankfurter Amaimouni-Echghouyab (90.+9) am gegnerischen Keeper scheiterte.Als Nächstes trifft Brasilien dann in der Nacht zum kommenden Sonntag (2.30 Uhr MESZ) auf Haiti. Bereits zuvor um 0 Uhr duelliert sich Marokko mit Schottland.














