Wegen eines technischen Defekts war die Fähre zuvor manövrierunfähig der Helgoland getrieben. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, fiel rund fünf Kilometer vor der Insel der Motor aus. An Bord waren etwa 60 Passagiere. Verletzt wurde niemand (mehr hier).Der Seenotrettungskreuzer »Hermann Marwede« der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger machte sich auf den Weg, um das Schiff zu schleppen. Da nach Angaben der Polizeisprecherin ein Anlegen auf Helgoland nicht möglich war, musste die Fähre mit allen Passagieren ins niedersächsische Cuxhaven gebracht werden.

Dafür wurde die »Funny Girl« nach Angaben der Seenotretter an den Schlepper »Nordic« übergeben. Der Seenotrettungskreuzer begleite den Verband weiter, falls medizinische Hilfe nötig werde. Zudem wehe ein Westwind mit rund 60 Kilometer pro Stunde, was die Lage erschwere.

Menschen sollen noch heute Helgoland verlassen könnenIn Cuxhaven soll die »Funny Girl« nach Angaben der Reederei Adler & Eils technisch untersucht werden. Die Fahrgäste würden betreut, ihre Weiter- oder Rückreise werde organisiert. Auch für die auf Helgoland wartenden Passagiere würden Ersatzlösungen eingerichtet, sodass sie noch heute abreisen könnten, hieß es.