Stand: 13.06.2026 • 14:08 Uhr
Der Ministerpräsident? Überparteilich. Neue Gesetze? Mit wechselnden Mehrheiten. Das BSW schlägt für Sachsen-Anhalt eine "Bürgerregierung" vor. Doch dafür müsste es die Partei erstmal in den Landtag schaffen.
Noch sieht es schlecht aus für das Bündnis Sahra Wagenknecht: Mit den vier Prozent der jüngsten Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September würde der Einzug in den vierten ostdeutschen Landtag scheitern.
Was soll die Wählerschaft überzeugen? "Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir die einzige konsequente Friedenspartei sind. Dazu gehört, dass wir mit allen reden und keine Wähler ausgrenzen", sagt die Historikerin und BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig.
Eine Linie, mit der Parteigründerin und Noch-Namensgeberin Sahra Wagenknecht immer wieder für Schlagzeilen sorgt: Die sogenannte Brandmauer zur AfD sei "idiotisch" und "gescheitert", außerdem grenze sie die wachsende Zahl der AfD-Wähler aus. BSW-Parteichefin Amira Mohamed Ali spricht von "Brandmauer-Parteien". In Sachsen-Anhalt habe der amtierende CDU-Ministerpräsident Sven Schulze keine Mehrheit, viele Menschen wünschten sich Veränderung, und die AfD gehe in Umfragen Richtung absolute Mehrheit.









