Entsiegelung in Bremen: Grün hilft dem Klima und gegen Depression

Bremen fördert, dass Menschen Flächen entsiegeln und sie begrünen – mit Erfolg. Das hilft auch der psychischen Gesundheit, belegen Studien.

Es muss nicht alles zugepflastert sein: unversiegelter Parkplatz in Frankreich

blickwinkel/imago

Seit diesem Jahr beteiligt sich Bremen am bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“, bei dem Menschen in privater Initiative Flächen entsiegeln und in den meisten Fällen auch bepflanzen. Das hat in Zeiten des Klimawandels mehrere positive Folgen: Zum einen kann bei Starkregen das Regenwasser besser im Boden versickern. So werden Überschwemmungen der Kanalsysteme verhindert. Zum anderen kühlen begrünte Flächen die Lufttemperatur ab, während Stein und Beton Hitzeeffekte verstärken. Zudem gewinnen Pflanzen und Tiere neue Lebensräume, wenn Grünflächen angelegt werden.