PfadnavigationHomeSportAlpenDrei Bergsteiger stürzen an italienischem Viertausender in den TodStand: 01:51 UhrDer Gran Paradiso gilt eigentlich als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der AlpenQuelle: Vito Arcomano/dpaDrei Bergsteiger verunglücken am Viertausender Gran Paradiso in den italienischen Alpen. Die Gruppe stürzte an der Nordwand des Berges zu Tode, erklärte die Bergwacht.Am Gran Paradiso, einem Viertausender in den italienischen Alpen, sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Bergwacht entdeckte ihre Leichen nach einem Notruf auf einer Höhe von etwa 3600 Metern. Die Gruppe hatte sich am frühen Morgen nach der Übernachtung in einer Hütte auf den Weg zum 4061 Meter hohen Gipfel gemacht, kehrte bis zum Abend aber nicht zurück. Daraufhin wurde bei der Leitstelle Alarm ausgelöst.Nach Angaben der Bergwacht stürzten die Bergsteiger an der Nordwand zu Tode. Die genauen Umstände sind noch unklar. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um zwei Italiener. Die Identität des dritten Todesopfers war zunächst nicht bekannt. Tödlicher Zwischenfall schon im MaiSchon im Mai hatte es einen tödlichen Zwischenfall am Gran Paradiso gegeben. Ein 54-jähriger Mann war damals wenige Meter unterhalb des Gipfels rund 500 Meter in die Tiefe gestützt. Er war damals genauso wie seine zwei Begleiter ungesichert, als er ausrutschte. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.Der Gran Paradiso im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. Als Voraussetzungen werden dennoch eine hervorragende körperliche und technische Vorbereitung genannt.dpa/luwi