Geht es nach Donald Trump, fliegen am Sonntag vor dem Weißen Haus die Fäuste – und zwar ganz buchstäblich: Der US-Präsident will seinen 80. Geburtstag mit einem Mixed-Martial-Arts-Event feiern. Bei den Kämpfen gehen die Kontrahenten in achteckigen Käfigen aufeinander los, bisweilen fließt Blut (hier können Sie mehr darüber erfahren).Nicht wenige Amerikaner finden die Idee eines solchen Events ausgerechnet vor dem Heiligtum ihrer Demokratie verstörend. Zu ihnen gehört auch die Schauspiellegende Jane Fonda, 88. In New York möchte sie am Sonntag für Unterhaltung ganz anderer Art sorgen. Mit ihrer Bürgerrechtsinitiative »Committee for the First Amendment« plant sie ein Konzert, bei dem Schauspieler, Musiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auftreten, um sich für Redefreiheit und Demokratie einzusetzen – Prinzipien, die während Trumps Präsidentschaft angegriffen wurden, so Fonda.»Das ist unser Moment, Geschichte zu schreiben«, sagte Fonda der Nachrichtenagentur Reuters. »Ich will nicht zu den Leuten gehören, die sagen: ›Oh Gott, es ist so schlimm, was soll ich nur tun?‹ Nein. Ich will ganz vorn mit dabei sein.« Beim Konzert »Rise Up, Sing Out« treten demnach unter anderem Stars wie Julia Roberts, Lily Gladstone, Bette Midler, Patti Smith und Rufus Wainwright auf. Die Veranstaltung im Rathaus wird den Angaben zufolge per Livestream übertragen.