Für Autofahrer im Osten von Berlin gibt es eine gute Nachricht: Die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain bekommt mehr Kapazität. Wie angekündigt, gibt es dort ab Ende Juni drei Fahrstreifen pro Richtung. Das teilte die Senatsverwaltung mit. Doch noch immer ist ungewiss, ob und wie lange es bei den sechs Fahrstreifen bleibt. Lange Zeit war die Spreequerung im Schatten der Treptowers ein Nadelöhr. Für Autos, Busse, Lastwagen und Motorräder gab es nur einen Fahrstreifen pro Richtung. Im März dieses Jahres wurden daraus zwei. Spätestens zum 29. Juni sollen es drei pro Richtung werden – durchgehend bis zur Autobahn A100. Dafür verschwindet die Busspur.„Die Verkehrssituation wird sich weiter entspannen“, hofft Arne Huhn, der in der Verwaltung von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) den Brücken- und Ingenieurbau leitet. Bisher gibt es immer wieder Staus.

Ab Ende Juni: Schneller von der A100 nach Friedrichshain

Auch am Freitag zeigt die Lagekarte der Verkehrsinformationszentrale Berlin Verkehrsbehinderungen und sogar Stau an. Ein neuralgischer Punkt bleibt die Fahrbahn stadtauswärts, wo es an der Ampel Martin-Hoffmann-Straße immer wieder klumpt. In der Gegenrichtung, zwischen A100 und Brücke, fließt der Verkehr ebenfalls oft zähflüssig.