Bundesratsinitiative gegen Femizide: Nordländer für Strafrechtsreform

Femizide sollen als Straftatbestand präziser verankert werden. Das fordern Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen m Bundesrat.

Wird der Norden Vorreiter im Kampf gegen Femizide?

Stefan Boness/Ipon

epd/taz | Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen haben eine Initiative in den Bundesrat eingebracht, um geschlechterbezogene Tatmotive bei vorsätzlichen Tötungsdelikten präziser im Gesetz zu verankern. Ziel des Entschließungsantrags sei es, die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts oder wegen patriarchaler Strukturen – also sogenannte Femizide – im Strafgesetzbuch unmissverständlich abzubilden, teilte das Justizministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mit.