PfadnavigationHomeSportFußballWMSicherheitsrisiko?Iran-nahe Hackergruppe droht mit Drohnenangriffen bei der WMStand: 15:54 UhrLesedauer: 2 MinutenDrohnen stellen bei Großveranstaltungen eine wachsende Gefahr dar. Argus Interception hat ein System entwickelt, das Detektion, Identifikation und kontrollierte Abwehr ermöglicht. „Nur wer weiß, was im Luftraum los ist, kann verhältnismäßig reagieren“, sagt Geschäftsführer Sven Steingräber.Bei der WM soll es im Gastgeberland USA ein Sicherheitsrisiko geben. Eine Hackergruppe, die dem Iran nahesteht, schürt die Angst. Drohnendaten des FBI wurden entwendet. Mit den Geräten sollen an sich das Turnier und die Teams geschützt werden.Eine Iran-nahe Hackergruppe reklamiert für sich, Drohnen-Daten der US-Bundespolizei FBI erlangt zu haben, die sie für Angriffe auf die Fußball-Weltmeisterschaft nutzen könnte. Die auf die Beobachtung islamistischer Plattformen spezialisierte US-Firma Site veröffentlichte am Freitag eine Erklärung der Gruppe Handala. Darin führen die Hacker an, sie hätten schon „seit Monaten“ Zugriff auf „jedes Bild und jeden Verdächtigen“, die von den sogenannten FPV-Drohnen des FBI erfasst worden seien. Laut Handala stammen die Daten der Drohnen unter anderem aus Gesichtserkennungssoftware und der Erfassung von Kfz-Kennzeichen. „Erhöht besser Eure Sicherheit für die WM, wir mögen manche dieser Teams überhaupt nicht“, wurde die Handala-Erklärung zitiert: „FPVs sind überall; Ihr könnt nie wissen, wann davon eine Drohne vielleicht in Eurem Teambus landet.“FPV steht für „First Person View“. Diese Drohnen sind mit einer Bordkamera ausgestattet, die Live-Bilder an den Piloten am Boden streamt. Dieser kann damit die Drohne aus der Perspektive der Kamera steuern – so, als ob er sich selbst in der Drohne befände. Dies erhöht die Präzision beim Auskundschaften von Zielen wie auch von Angriffen. Gruppe will privates E-Mail-Konto von FBI-Chef Patel gehackt habenDas FBI setzt Drohnen rund um die WM-Stadien ein, um diese gegen das Eindringen unbefugter Fluggeräte zu schützen. Das Mammutturnier mit Mannschaften aus 48 Ländern, das in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, hatte am Donnerstag begonnen.Handala verbreitete auch Bilder, die von den angeblich gehackten Drohnen stammen sollen. Site bestritt jedoch, dass die Aufnahmen tatsächlich von dort stammen. So wurde der Firma zufolge eines der von Handala gezeigten Videos von einer Softwareplattform im Dezember 2024 produziert, um eine Technologie der US-Polizei zur Kontrolle von Tornado-Schäden zu illustrieren.Handala hatte im März bereits Cyberangriffe auf die US-Unternehmen Stryker und Verifone für sich beansprucht. Die Gruppierung bezeichnete dies als Vergeltung für den Angriff vom 28. Februar auf eine Grundschule im Iran zu Beginn des US-israelischen Krieges gegen das Land. Dabei waren nach nicht überprüfbaren Angaben des Iran mehr als 175 Menschen getötet worden. Lesen Sie auchAuch reklamierte Handala im März für sich, das private E-Mail-Konto von FBI-Chef Kash Patel gehackt zu haben. Auf von der Gruppe verbreiteten privaten Fotos war Patel unter anderem mit Zigarren zu sehen. Das US-Außenministerium hat eine Belohnung von bis zu zehn Millionen Dollar (8,6 Millionen Euro) für Hinweise zur Ergreifung von Handala-Mitgliedern ausgesetzt.pk/AFP
WM 2026: „Wisst nie, wann Drohne in Eurem Teambus landet“, droht iranische Hackergruppe - WELT
Bei der WM soll es im Gastgeberland USA ein Sicherheitsrisiko geben. Eine Hackergruppe, die dem Iran nahesteht, schürt die Angst. Drohnendaten des FBI wurden entwendet. Mit den Geräten sollen an sich das Turnier und die Teams geschützt werden.













