FilterMühlheim: Vater wegen versuchten Totschlags an Baby angeklagt Darmstadt. Nach der schweren Verletzung eines Säuglings hat die Staatsanwaltschaft den Vater wegen des Verdachts des versuchten Totschlags angeklagt. Der Anklage zufolge sei die Tat in Einheit mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung erfolgt, teilte die Staatsanwaltschaft in Darmstadt mit. Verhandelt werden soll vor der Schwurgerichtskammer des Darmstädter Landgerichts. Der schwer verletzte Säugling war am 15. Januar dieses Jahres mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Bei der ärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass die Verletzungen durch Gewalt entstanden waren. Das Baby musste auf der Intensivstation behandelt werden. Der in Mühlheim wohnhafte Vater wurde in Untersuchungshaft genommen. (dpa)Frankfurt: Rhein unterstützt Initiative für ein Margot-Friedländer-GymnasiumFrankfurt. Die Initiative des Ortsbeirats, das Neue Gymnasium in Frankfurt-Bockenheim nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer zu benennen, hat mit Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) einen prominenten Fürsprecher gewonnen. „Margot Friedländer war eine der wichtigsten Mahnerinnen unserer Zeit gegen das Vergessen der Verbrechen des Nationalsozialismus“, teilte Rhein mit. Als Überlebende des Holocausts sei sie zeitlebens für Menschlichkeit, Toleranz und demokratische Werte eingetreten. Mit der geplanten Umbenennung setze das Neue Gymnasium ein starkes Zeichen und sei in ganz Deutschland Vorbild für demokratische Bildung und historische Verantwortung. Auf Initiative der CDU-Fraktion hatte der Ortsbeirat dem Magistrat vorgeschlagen, die Schule möglichst schon zu Beginn des neuen Schuljahres nach Friedländer zu benennen, die 2025 im Alter von 103 Jahren gestorben war. „Ein Gymnasium, das ihren Namen trägt, verbindet Bildung nicht nur mit Wissensvermittlung, sondern auch mit Werteerziehung im besten Sinne: Toleranz, Menschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage“, heißt es in dem Antrag. Friedländers eindringlicher Appell „Seid Menschen“ sei von zeitloser Aktualität und habe gerade für eine Schule eine außergewöhnliche pädagogische Strahlkraft. Außerdem verleihe der Name dem Neuen Gymnasium von Beginn an ein starkes, identitätsstiftendes Profil. Die Schulgemeinde stehe dem Vorschlag positiv gegenüber und könne sich mit Friedländer identifizieren. Auf der Internetseite der Schule heißt es, die Benennung sei mehr als ein ehrendes Gedenken: „Sie ist ein programmatisches Bekenntnis zu historischer Verantwortung, zu Menschlichkeit und zu demokratischer Bildung.“ Außer Rhein unterstützten auch Kultusminister Armin Schwarz (CDU) und Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) den Vorschlag. (rsch.)Auto überschlägt sich – drei SchwerverletzteEltville. Beim Überschlag ihres Autos bei Eltville sind drei junge Menschen im Alter von 18 und 19 Jahren schwer verletzt worden. Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte das Polizeipräsidium in Wiesbaden mit. Der 19 Jahre alte Fahrer hatte am späten Donnerstagabend auf einer Kreisstraße bei Rauenthal aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen kam von der Straße ab und überschlug sich. Die Straße wurde für die Unfallaufnahme gesperrt. (dpa)Babenhausen: Suche nach vermisstem Schwimmer geht weiter Babenhausen. Die Polizei wird ihre Suche nach einem mutmaßlich vermissten Schwimmer in einem Baggersee im südhessischen Babenhausen wieder aufnehmen. Leichensuchhunde hätten bei der Suchaktion vergangene Woche angeschlagen, sagte eine Polizeisprecherin. Wann die Suche mit Tauchern und Hunden wieder fortgesetzt wird, war zunächst unklar. Zudem ist weiterhin nicht geklärt, ob tatsächlich ein Schwimmer in dem See untergegangen ist. Dies hatte Ende Mai eine Zeugin berichtet. Eine Vermisstenmeldung liegt der Polizei weiterhin nicht vor. (dpa)Motorradfahrer bei Biblis lebensgefährlich verletzt Biblis. Bei einem Zusammenstoß mit einem wendenden Auto bei Biblis ist ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 71 Jahre alte Mann wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wie die Polizei mitteilte. Das Motorrad war am Abend auf der Landstraße 3261 aus Biblis-Nordheim kommend in Richtung Biblis-Wattenheim unterwegs, als es gegen das Auto einer 52 Jahre alten Frau prallte, die auf Höhe eines Golfclubs zu wenden versuchte. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Landstraße war im Bereich der Unfallstelle für etwa vier Stunden gesperrt. (dpa)Schwerverletzter E-Scooter-Fahrer – Polizei sucht Zeugen Taunusstein. Nach dem Auffinden eines schwerverletzten E-Scooter-Fahrers in Taunusstein-Neuhof ermittelt die Polizei. Passanten hatten den 19 Jahre alten Mann am späten Donnerstagabend neben seinem E-Roller auf der Straße liegend gefunden. Ob er alleine stürzte oder ob es Kontakt mit einem anderen Fahrzeug gab, sei bisher noch unklar. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. Die Polizei bat Zeugen des Vorfalls, sich bei der Polizeistation Bad Schwalbach zu melden. (dpa)Tödlicher Verkehrsunfall auf der B460Odenwaldkreis. Am frühen Donnerstagmorgen ist ein 57 Jahre alter Mann bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 460 zwischen Weschnitz und Hiltersklingen im Odenwaldkreis ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen geriet ein 21 Jahre alter Autofahrer auf der Bundesstraße im Bereich einer Kurve aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit dem Auto des Älteren, der infolge des Aufpralls in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Der Siebenundfünfzigjährige konnte durch die Rettungskräfte aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort erlag er jedoch seinen schweren Verletzungen. Der jüngere Autofahrer wurde ebenfalls schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.Die Bundesstraße 460 war zeitweise voll gesperrt. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an. Hessentag in Fulda wird am Freitag eröffnet Fulda. Am Freitag beginnt der Hessentag in Fulda. Die Polizei rechnet mit rund 700.000 Besuchern bei der zehntägigen Veranstaltung. Rund 1200 kostenfreie Programmpunkte und zehn Konzerte stehen nach Angaben der Stadt bis zum 21. Juni auf dem Programm.Zu den Höhepunkten gehört der Auftritt von Schlager-Ikone Roland Kaiser am Samstag (13. Juni), das Konzert ist längst ausverkauft. Zudem haben sich weitere prominente Musiker wie Roxette, Peter Maffay, Sarah Connor und Clueso angekündigt. Der Domplatz mitten in Fulda wird als Hessentagsarena Schauplatz dieser großen Live-Auftritte. Er bietet Platz für mehr als 10.000 Zuschauer und zudem eine besondere Atmosphäre vor barocker Kulisse.„FD – Foll hessisch“ heißt das Motto dieses 63. Hessentags, der unter einem besonderen Vorzeichen steht: Hessen feiert sein 80-jähriges Bestehen. Als ein Jubiläums-Highlight steht bei dem Landesfest die Premiere des Hessen-Musicals „Der Allmächtige Handkäs“ an. Mit dabei sind Comedy-Legende Henni Nachtsheim (Badesalz) und Rodgau-Monotones-Urgestein Ali Neander. Die Hessentagsstraße erstreckt sich fast drei Kilometer lang quer durch das Zentrum bis zu den Fulda-Auen. Viele Organisationen, Einrichtungen und Vereine werden sich auf dem Landesfest präsentieren – von der Bundeswehr über die Polizei bis hin zu Trachtengruppen. Den feierlichen Abschluss des Hessentags bildet der traditionelle Festumzug am 21. Juni. Die Polizei rät Besuchern des Hessentags, möglichst per Bus und Bahn anzureisen. Vor allem an Tagen mit großen Konzerten wird mit viel Verkehr gerechnet. Für die Sicherheit beim Landesfest sorgen zusätzlich „Polizeikräfte im dreistelligen Bereich“, die Polizei Osthessen erhält dazu Unterstützung aus dem gesamten Bundesland. Polizeidrohnen sollen aus der Luft das Geschehen überwachen. Auch Ausrüstung zur Drohnenabwehr halten die Beamten für alle Fälle bereit. (dpa)Sanierung der A5 beginnt Mitte JuniWeiterstadt. Autofahrer werden auf der Autobahn 5 zwischen Weiterstadt und der Anschlussstelle Langen/Mörfelden in diesem Sommer Geduld brauchen. Von Mitte Juni bis voraussichtlich Ende August werden alle Fahrbahnen auf einer Gesamtlänge von etwa vier Kilometern erneuert, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte. Die A5 ist in diesem Abschnitt vierspurig.Der erste Bauabschnitt soll am kommenden Mittwoch (17. Juni) starten. Zwischen 5 und 11 Uhr stehen dem Verkehr dann in beide Richtungen vier verengte Fahrstreifen zur Verfügung. Anschließend bis am nächsten Morgen um 5 Uhr führen in Richtung Basel vier und in Richtung Frankfurt drei jeweils verengte Fahrstreifen. Der Start für den zweiten Bauabschnitt ist für den 14. August geplant. Dann sollen in beiden Fahrtrichtungen jeweils vier verengte Fahrbahnen befahren werden können. (dpa)Irrfahrt von Gießen: Mann soll dauerhaft in PsychiatrieGießen. Ein halbes Jahr nach der folgenschweren Irrfahrt mit Verletzten durch Teile der Gießener Innenstadt zielt die Staatsanwaltschaft auf die dauerhafte Unterbringung des Fahrers in der Psychiatrie. Dazu hat sie eine Antragsschrift im Sicherungsverfahren bei dem zuständigen Landgericht Gießen eingereicht. Sie legt dem Mann versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr zur Last. Als Ergebnis der umfangreichen Ermittlungen wurde die Irrfahrt durch eine akute Psychose ausgelöst. "Hinweise auf eine politisch motivierte bzw. terroristische Straftat haben sich hingegen nicht ergeben", hebt die Staatsanwaltschaft hervor.Der 32 Jahre alte Mann soll im Dezember mit seinem Wagen zunächst auf dem Anlagenring in ein anderes Auto gefahren sein. Danach sei er auf die Gegenspur gewechselt und mit erhöhter Geschwindigkeit gezielt auf einen geparkten Wagen aufgefahren. Durch den Aufprall sei das Fahrzeug in Richtung einer Bushaltestelle geschleudert worden und habe eine dort wartende 64 Jahre alte Passantin getroffen. Die Frau sei infolgedessen schwer verletzt worden. Hierbei soll er den Tod der Frau zumindest billigend in Kauf genommen haben, so die Staatsanwaltschaft. Danach soll der aserbaidschanische Staatsangehörige seine Fahrt – teils unter Nutzung des Gehwegs – fortgesetzt haben. Hierbei verletzte er zwei weitere Personen leicht. Anschließend fuhr der Beschuldigte in Richtung Johannesstraße, wo er mit einem geparkten Fahrzeug kollidierte, von einem anderen Autofahrer gestoppt und schließlich festgenommen werden konnte, wie Zeugen berichteten. Der 32 Jahre alte Mann hat sich laut Staatsanwaltschaft bisher nicht zu den Vorgängen geäußert. Die Ermittler haben demnach 93 Zeugen befragt, um sich ein Bild zu machen. Zudem haben sie drei Sachverständige gehört – darunter ein Experte für Unfallanalyse, der das Geschehen im Auftrag der Staatsanwaltschaft rekonstruiert hat, wie es weiter heißt. Offenbach. Das Wetter in Hessen bleibt erst einmal durchwachsen. Der Tag bringt wechselnde bis starke Bewölkung und gebietsweise gibt es Schauer, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Im Norden und Osten könne es heute auch einzelne kurze Gewitter geben. Die Temperaturen steigen auf maximal 20 Grad.Zeitweise schauerartigen Regen soll es den Meteorologen zufolge auch am Freitag geben. An den Temperaturen ändere sich zunächst einmal nichts. Erst am Samstag werde das Wetter freundlicher. Nach einem wolkigen Start mit örtlich etwas Regen werde es im Tagesverlauf zunehmend heiter und bleibe niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen im Norden auf 20 und im Süden auf bis zu 26 Grad. (dpa)Kein Ende der Schweinepest in Hessen in SichtWiesbaden. Zwei Jahre nach dem ersten positiven Befund auf Afrikanische Schweinepest ist kein Ende der Tierseuche in Hessen absehbar. „Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist ein Marathon und kein Sprint. Mit einem schnellen Ende der Seuche ist daher nicht zu rechnen“, teilte das Umweltministerium mit. Seit dem Ausbruch wurden Tausende Tiere gekeult, verendeten oder wurden von Jägern erschossen. Nach einer ständig aktualisierten Auflistung des Umweltministeriums wurden seit dem Ausbruch der Seuche fast 7000 Funde von Kadavern oder Kadaverteilen registriert, von denen mehr als 2300 positiv getestet wurden. Für Schweine endet eine Infektion fast immer tödlich, für Menschen ist das Virus ungefährlich. (dpa)Polizei schießt auf Mann in Laubach: verletztLaubach. Die Polizei hat im Laubacher Schlosspark (Landkreis Gießen) auf einen Mann geschossen, der zuvor einen anderen mit einem Messer bedroht haben soll. Der Verdächtige konnte gestoppt werden und sei dabei am Bein verletzt worden, teilte die Polizei mit. Es bestehe keine Lebensgefahr. Weitere Verletzte gab es nicht. Die Polizisten hatten zuvor auch versucht, den Mann mit einem Elektroschocker zu stoppen.Ein Passant hatte die Beamten gegen 20.15 Uhr alarmiert, weil er von dem Mann im Schlosspark mit einem längeren Messer bedroht wurde, wie er berichtete. Die Polizisten entdeckten den Verdächtigen noch im Park. Um ihm das Messer abzunehmen, setzten sie erst das sogenannte Distanzelektroimpulsgerät und danach eine Waffe ein. Wie oft geschossen wurde, teilten die Beamten nicht mit. Gegen den Verdächtigen mit dem Messer wird nun ermittelt. Zudem leitete die Staatsanwaltschaft Gießen ein Verfahren zum Schusswaffeneinsatz der Polizei ein. Marburg: Dreijährige angefahren und schwer verletztEin drei Jahre altes Kind ist in Marburg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Mädchen am Dienstag in Begleitung seiner Mutter auf dem Gehweg im Stadtteil Cappel unterwegs, als es plötzlich auf die Fahrbahn lief. Ein 80 Jahre alter Autofahrer konnte den Zusammenstoß trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung nicht verhindern, hieß es. Die Dreijährige musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden, es habe aber keine Lebensgefahr bestanden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs beauftragte die Polizei einen Gutachter. Die Umgehungsstraße, auf der sich der Unfall ereignete, musste für mehrere Stunden gesperrt werden. (dpa)Pelikan in Nordhessen gesichtetEin Pelikan ist in Nordhessen unterwegs. Der Wasservogel sei erstmals am Montagnachmittag in Schwalmstadt-Ziegenhain gesichtet worden, sagte eine Sprecherin der Tiernothilfe Schwalmstadt.Am Dienstagmorgen sei das Tier wieder gesehen worden: zuerst auf einem Hof, nachmittags rund 20 Kilometer entfernt noch mal. Bei dem Pelikan handelt es sich Experten zufolge um einen Jungvogel, so die Sprecherin. Der Vogel könne sich nicht selbst ernähren und brauche dringend Hilfe. Wie das Tier nach Hessen kam, war zunächst unklar. Da der Vogel nicht beringt sei, könnte der Pelikan – oder das Ei, aus dem er schlüpfte – illegal nach Deutschland gebracht worden sein, hieß es. Es sei aber auch möglich, dass es sich um ein wildes Tier handelt. (dpa) Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Baby schwer verletzt: Vater aus Mühlheim wegen versuchter Tötung angeklagt: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
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