PfadnavigationHomeRegionalesBayernDialekt und Glasfaserausbau - Bayerns neue HeimatstrategieStand: 14:18 UhrLesedauer: 3 MinutenFinanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) will strukturschwache Räume in den Fokus der bayerischen Heimatstrategie nehmen. (Archivbild)Quelle: Daniel Vogl/dpaVor 12 Jahren bekam Bayern erstmals eine eigene Heimatstrategie. Seither ist viel passiert, um Stadt und Land im Freistaat gleichermaßen weiterzuentwickeln. Nun werden neue Ziele formuliert.Bei seiner künftigen Heimatstrategie setzt Bayern vor allem auf die Entwicklung des ländlichen Raums. «Die Entwicklung von Stadt und Land soll ja im Einklang erfolgen, die gleichwertigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse in ganz Bayern sind Verfassungsauftrag, sind auch Grundlage unserer Arbeit», sagte Heimatminister Albert Füracker (CSU).Die Strategie werde mit Blick auf gesellschaftliche Veränderungen wie Digitalisierung und Bevölkerungsstruktur kontinuierlich weiterentwickelt. Füracker nannte zwei Schwerpunkte: «Erstens: Wir werden regionale und kommunale Strukturen sichern und ausbauen. Dazu leisten wir weiter unseren Beitrag. Und zweitens: Den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander in unserer Heimat maßgeblich stärken.»Infrastruktur und IdentitätIn ganz Bayern, in der Stadt und auf dem Land, lebten und arbeiteten die Menschen gern, sagte Füracker. «Und das soll natürlich auch so bleiben.» Eine Maßnahme, die dabei helfen soll, sei der Glasfaserausbau: Seit 2014 habe man 2,7 Milliarden Euro «bayerische Steuergelder ausschließlich in den Glasfaserausbau gesteckt». Hier wolle man auch weiter mit öffentlichen Geldern und Programmen unterstützen.Neben strukturpolitischen Mitteln setze die Heimatstrategie auch auf die «gemeinschaftsbildenden, identitätsstiftenden Maßnahmen»: Darunter fielen etwa Bürgerdialoge und Heimaterlebnistage. Auf eines sei man besonders stolz: die bayerischen Dialekte. «Wir wollen einen Beitrag leisten, die einzigartige Dialektvielfalt in Bayern aufrechtzuerhalten», sagte Füracker. Das geschehe beispielsweise mit dem Dialektpreis Bayern und einem Dialektquiz.Ein weiterer Fokus solle auf jenen Menschen liegen, «die sich in besonderer Weise um ihre Heimat kümmern und sich engagieren», sagte Füracker. Diese sollten künftig noch besser und zielgerichteter unterstützt werden. Gemeinsam mit der TH Nürnberg habe man daher ein Forschungshaben gestartet.
Dialekt und Glasfaserausbau - Bayerns neue Heimatstrategie - WELT
Vor 12 Jahren bekam Bayern erstmals eine eigene Heimatstrategie. Seither ist viel passiert, um Stadt und Land im Freistaat gleichermaßen weiterzuentwickeln. Nun werden neue Ziele formuliert.







