PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburg-RissenFrauen entdecken Leiche eines 27-Jährigen – Mordkommission ermitteltStand: 12:48 UhrLesedauer: 2 MinutenDer Mann soll schon länger tot sein, die Leiche könnte aber erst jüngst abgelegt worden sein (Symbolfoto)Quelle: Jens Büttner/dpaIn einem Waldstück nahe einem Golfplatz in Hamburg-Rissen haben zwei Frauen die Leiche eines 27 Jahre alten Ägypters entdeckt. Er soll schon länger tot sein, die Leiche aber erst jüngst abgelegt worden sein. Offenbar weist der Körper schwere Verletzungen auf.In einem Waldstück im Hamburger Stadtteil Rissen ist am Donnerstagnachmittag eine leblose Person entdeckt worden. Der Fund sorgte für einen größeren Polizeieinsatz im Westen der Hansestadt. Nach Angaben des Lagedienstes der Polizei bestätigten die Behörden entsprechende Berichte mehrerer Medien. Die Mordkommission übernahm umgehend die Ermittlungen, genaue Hintergründe sind bislang aber noch unklar.Lesen Sie auchNach übereinstimmenden Medienberichten wurde die Leiche in der Nähe eines Golfplatzes entdeckt. Demnach hatten zwei Frauen den Körper am Nachmittag zufällig bemerkt und den Notruf gewählt. Einsatzkräfte rückten daraufhin aus, konnten jedoch nur noch den Tod der Person feststellen. Die Frauen hatten noch versucht, den Mann wiederzubeleben.Bei dem Toten soll es sich um einen 27-jährigen Ägypter handeln, teilte die Hamburger Polizei am Freitagmittag mit. Die Ermittler hätten mehrere Verletzungen an dem Leichnam festgestellt. Welche Art von Verletzungen konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen. Der Körper des Mannes werde derzeit in der Rechtsmedizin obduziert, um eindeutige Rückschlüsse auf die Todesursache zu bekommen. Wie lange der Mann bereits tot war, soll ebenfalls die Obduktion zeigen.Unklar war zunächst auch, ob der Fundort auch der Tatort ist. „Wir ermitteln in alle Richtungen und schließen nichts aus“, sagte der Sprecher dazu. Die Mordkommission hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Sie hofft auf Hinweise von Zeuginnen und Zeugen. Laut Medienberichten besteht der Verdacht, dass der Mann bereits längere Zeit tot gewesen sein könnte und erst kurz vor dem Auffinden an dem Waldstück abgelegt wurde.Zelte gegen Regen aufgebautDie Polizei selbst bestätigte, dass die Spurensicherung des Landeskriminalamts unmittelbar nach dem Fundort eingetroffen sei und die Ermittlungen aufgenommen habe. Spezialisten untersuchen das Gelände nun systematisch auf Spuren. Die Tatortarbeit zog sich nach Angaben aus Ermittlerkreisen bis in die Abendstunden hinein.Lesen Sie auchUm mögliche Beweise zu sichern, wurden nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ zudem Zelte aufgebaut, die die Spurensicherung vor Regen schützen sollen. Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt.dfe, mit dpa