PfadnavigationHomeRegionalesHamburgRechnungshof warnt vor Milliardenlücke bis 2034Stand: 11:13 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Präsidentin des Rechnungshofs, Silke Torp, fordert einen härteren Sparkurs in Schleswig-Holstein. (Archivbild) Quelle: Frank Molter/dpaHaushaltslücken in Milliardenhöhe, steigende Personalkosten und explodierende Ausgaben für Zinsen und Schulbegleitung: Der Rechnungshof schlägt Alarm und fordert einen radikalen Sparkurs.Der Landesrechnungshof mahnt Schleswig-Holsteins schwarz-grüne Landesregierung zu einem härteren Sparkurs. «Trotz der Konsolidierungsbemühungen der Landesregierung wachsen die Deckungslücken im Haushalt durch stark steigende Ausgaben

und geringere Einnahmen bis 2034 auf 2,4 Milliarden Euro an», warnt Präsidentin Silke Torp in den Bemerkungen des Rechnungshofs. Die Landesregierung müsse ihren Sparplan nachschärfen und der aktuellen Lage anpassen.«Dies setzt eine klare Priorisierung bei den Ausgaben voraus, den Ankündigungen des Finanzministeriums müssen nun Taten folgen», forderte Torp. «Dazu gehört neben Einsparungen im Sachhaushalt auch ein Personaleinsparkonzept. Andere Länder und der Bund gehen diesen Weg bereits.» Der Rechnungshof verweist auf aktuelle Konjunkturprognosen, die mittelfristig keine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erwarten ließen.Zinsen und PersonalDie Experten warnen, dass die Deckungslücken im Haushalt in den kommenden Jahren anwachsen. Sowohl die bisher geplanten Konsolidierungsschritte bis 2030 als auch die neue Kreditaufnahmemöglichkeit von mehr