Quelle: dpa Hessen

12. Juni 2026, 4:00 Uhr

Auf dem Tierfriedhof in Frankfurt finden Hunderte Tiere ihre letzte Ruhe.

© Hannes P. Albert/​dpa

Pfotenabdrücke in Gips gepresst, Armbänder aus Tierhaaren geflochten, Urnen in Regenbogen- und Herzform handgefertigt: Wenn ein Haustier stirbt, findet die Trauer viele Ausdrucksformen. «Die Menschen wollen das Tier damit würdigen und die Leere aufzeigen, die es hinterlässt», sagt Tatjana Ahle-Rosental vom Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Haustiere hätten heute einen ganz anderen emotionalen Stellenwert als früher. «Sie sind Begleiter im Alltag, Familienmitglied, und laufen nicht mehr einfach so nebenher», erklärt die Kuratorin.