PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBundestagAls Weidel von den „Migrantenbanden“ in Nürnberg spricht, entfährt der Linken-Politikerin ein LachenStand: 22:43 UhrLesedauer: 3 MinutenAfD-Chefin Alice Weidel im BundestagQuelle: Michael Kappeler/dpaAls Alice Weidel im Bundestag einen Fall aus Nürnberg schildert, bei dem Migranten Minderjährige zur Prostitution zwangen, kommt es im Plenum zu lauten Zwischenrufen. Eine Reaktion irritiert jedoch besonders.Während der Antwort von Alice Weidel auf die Regierungserklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundestag gab es am Donnerstag einen kurzen Moment, der sowohl bei Anwesenden als auch bei Zuhörern für Irritationen sorgte. Merz hatte seine Rede gerade beendet, Weidel trat ans Rednerpult. Die AfD-Chefin bezeichnete die Worte des Bundeskanzlers als „Abgesang eines Gescheiterten“ und rechnete in gewohnt scharfer Manier mit dessen Politik ab. Nach Arbeitsmarkt, Rezession und Massenexodus der Industrie kam Weidel auf die Einwanderungspolitik von Schwarz-Rot zu sprechen. „Die Masseneinwanderung in unsere Sozialsysteme aus der Dritten Welt geht ungebrochen weiter“, schilderte sie ihre Sicht. Eine sechsstellige Zahl „Illegaler“ wandere weiterhin jährlich unter dem Vorwand Asyl ein, „eine weitere Großstadt durch die Hintertür des Familiennachzuges“.Lesen Sie auchBei Abschiebungen sei die Bilanz von Schwarz-Rot sogar noch katastrophaler als die der Ampel. „Die Verramschung des deutschen Passes hat in ihrem ersten Regierungsjahr einen neuen Rekord erreicht“, sagte Weidel. Wer nicht in einer abgeschotteten Blase lebe, für den seien die Zunahme der Gewalt-, Sexual- und Rohheitsdelikte keine kalte Statistik, sondern tägliche Begleiter der eigenen Angst und „Sorge um unsere Kinder“.Dann kam Weidel auf einen schockierenden aktuellen Fall aus Bayern zu sprechen. Junge Männer aus Syrien, Irak, Pakistan und nordafrikanischen Ländern sollen am Nürnberger Hauptbahnhof Mädchen zwischen etwa 13 und 18 Jahren aus prekären Verhältnissen in die Drogenabhängigkeit getrieben haben, um sie in die Prostitution zu zwingen. Lesen Sie auch„Am Hauptbahnhof von Nürnberg, der Heimat des CSU-Vorsitzenden Markus Söder, machen Migrantenbanden minderjährige, deutsche Mädchen mit Drogen gefügig, um sie als Sexsklaven zu missbrauchen“, sagte Weidel. Lesen Sie auchAn dieser Stelle wurde es laut im Plenum. Es kam zu diversen Zwischenrufen – darunter auch ein Lachen. Die Quelle für die irritierende Reaktion war im Live-Stream erst nicht auszumachen. Das Bundestagsprotokoll bestätigte kurz darauf jedoch, was mancher schon vermutet hatte: Das Lachen kam von der Linken-Abgeordneten Katrin Fey. Bemerkenswert: In ihrer Fraktion ist Fey Sprecherin für Bürger- und Menschenrechte, zudem Obfrau im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Mitglied im Innenausschuss.Ebenfalls vermerkt ist im Protokoll an dieser Stelle ein Zuruf von Mayra Vriesema (Grüne). Weidel setzte ihre Rede mit ernster Miene fort. „Ich frage Sie: Wie viele Nürnbergs gibt es in Deutschland? Und was haben Sie alle – ja, alle hier – durch Massenmigration, durch Verrohung und den Sittenverfall nur aus unserem Land gemacht?“ An der Stelle schwenkte die Kamera auf Merz und zeigte den Kanzler mit versteinerter Miene, er riss für einen kurzen Moment die Augen auf, wirkte angefasst.Während die AfD nun ihrer Parteichefin Beifall klatschte, kam es zu weiteren undeutlichen Zwischenrufen, unter anderem von Ulrich Thoden (Linke).„Halten Sie die Deutschen nicht für naiv“, warnte Weidel – der Grünen-Abgeordnete Harald Ebner rief „Eijeijei!“.Die Deutschen würden sehr wohl registrieren, wie die Regierung mit ihnen umspringt, fuhr Weidel fort. „Sie hören genau hin, wenn die Sozialministerin und SPD-Vorsitzende Bärbel Bas uns Deutsche als ‚einheitsbraun‘ verächtlich macht.“ Aus der SPD rief jemand „Nee!“„Wer so spricht, der hasst das Eigene und sich selbst und hat in einer Regierung nichts zu suchen“, sagte Weidel. Von der AfD-Fraktion gab es Applaus, aus dem Block der Grünen in Person von Harald Ebner den nächsten Zwischenruf. saha