Mit einem symbolischen ersten Rammschlag hat am 11. Juni der Bau des zweitgrößten Infrastrukturprojektes Mecklenburg-Vorpommerns offiziell begonnen. Zwischen Passagierkai und Marinearsenal in Warnemünde wird ein ehemaliges Werftbecken in den kommenden Jahren zu einem maritimen Gewerbepark für Offshore-Windenergie und andere Energietechnologien umgebaut.

Gewerbegebiet am Marinearsenal auf zehn Hektar

MVs Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger, Falk Zachau, der Leiter des Hafen- und Seefahrtsamtes Rostock sowie Ralf Mertz von der Züblin AG, stellvertretend für die an der Planung und dem Bau beteiligten Unternehmen und Gewerke, gaben das Signal für den 1. Rammschlag. 104 Millionen Euro werden in die Entwicklung des Areals investiert.

Damit handelt es sich um die zweitgrößte Infrastrukturmaßnahme in der jüngeren Geschichte des Rostocker Hafens nach der Ansiedlung des Baumaschinenherstellers Liebherr. Auf einer Fläche von mehr als zehn Hektar soll ein modernes Gewerbegebiet entstehen. Hinzu kommen knapp drei Hektar Kaiflächen mit insgesamt 555 Metern Kailänge.

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