Klamme Kassen bei den Krankenkassen: Sparpaket mit Nebenwirkungen

Damit die Krankenkassenbeiträge nicht weiter steigen, hat die Regierung ein Sparpaket beschlossen. Vor der ersten Lesung im Bundestag sorgt es für heftige Debatten.

Sorgt mit ihrem Sparpaket für Unmut: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU)

Sebastian Gollnow/dpa

In dieser Woche wurde bekannt, dass das Milliardendefizit der Krankenkassen in 2027 noch höher ausfallen dürfte als bislang befürchtet. Ohne Sparmaßnahmen drohen den gesetzlich Versicherten und ihren Arbeitgebern weiter steigende Beiträge. Da passt es doch gut, dass am Freitag das von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geschnürte Krankenkassen-Rettungspaket zur ersten Lesung auf der Agenda des Bundestags steht. Doch schon jetzt ist klar: Das „Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ werde die Beiträge nicht wie versprochen stabilisieren, sagt der grüne Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen. Dafür belaste es die Falschen.