Auch wenn die Fußball-WM aufgrund der Diskussionen und Eklats im Vorfeld gefühlt schon vor Wochen begonnen hat: Am Donnerstagabend um 21 Uhr Berliner Zeit ist es endlich so weit, das Eröffnungsspiel wird angepfiffen – Gastgeber Mexiko trifft auf Südafrika. Bereits am Sonntag bestreitet dann die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Gruppenspiel gegen Curaçao. Doch in welchen Kiezen wird eigentlich gejubelt, wenn Deutschland wider Erwarten ein Gegentor kassiert oder in Kürze das späte Eröffnungsspiel verfolgt wird?
Wie laut wird es zum Auftakt der Fußball-WM?
Anlässlich des Auftaktspiels in Mexiko-Stadt und der deutschen Gruppenspiele hat das Statistikamt Berlin-Brandenburg ausgewertet, wo in der deutschen Hauptstadt Menschen mit Wurzeln in den jeweiligen Teilnehmerländern leben. Grundlage ist das Berliner Einwohnerregister, wie es von offizieller Seite heißt. Für die Auswertung orientierte sich das Amt an den bundesweiten Richtlinien zur Definition des Migrationshintergrunds in der amtlichen Statistik.
Am Donnerstagabend könnte es – wenn überhaupt – in Mitte laut werden. Wie das Amt schreibt, leben sowohl die mexikanische als auch die südafrikanische Community über das gesamte Stadtgebiet verteilt – insgesamt 6478 Menschen mit mexikanischen Wurzeln und 2835 mit südafrikanischen Wurzeln in Berlin. Besonders auffällig sind dabei sechs Kieze: 83 Personen mit mexikanischem Migrationshintergrund am Teutoburger Platz, 66 in der Invalidenstraße und 63 am Arkonaplatz.










