OpenAI erwägt offenbar deutliche Preissenkungen für seine KI-Dienste und bereitet sich damit auf einen möglichen Preiskampf mit dem Rivalen Anthropic vor, das berichtet das „Wall Street Journal“ in Bezug auf Insider . Nach Informationen aus Unternehmenskreisen prüft der ChatGPT-Entwickler Rabatte bei den Token-Preisen – jener Abrechnungseinheit, über die die Nutzung von KI-Modellen berechnet wird. Hintergrund ist die Erwartung, dass auch Anthropic seine Preise senken könnte, um weitere Marktanteile im Geschäft mit Unternehmenskunden zu gewinnen.
OpenAI-Chef Sam Altman (41) räumte jüngst ein, dass die Kosten „ein riesiges Problem“ geworden seien. Zugleich versprach er: „Ich denke, wir werden viele Möglichkeiten haben, den Menschen mehr Wert für weniger Ausgaben zu bieten.“ Das Programmierwerkzeug Claude Code hatte dem Konkurrenten Anthropic zuletzt einen Schub verpasst und entwickelte sich unter Softwareentwicklern zum Erfolg. In der Folge zog der Umsatz des Start-ups stark an. OpenAI reagierte darauf, indem man das eigene Coding-Produkt Codex zu einer strategischen Priorität erklärte. Der Wettbewerb um Unternehmenskunden gilt inzwischen als eine der wichtigsten Fronten im KI-Markt.
Unternehmen finden KI inzwischen zu teuerEinige Unternehmen berichten dem „WSJ“, dass ihre Ausgaben für KI schneller steigen als die nachweisbaren Produktivitätsgewinne. Im Silicon Valley wird der Zeitung zufolge zunehmend diskutiert, ob der KI-Boom zu einer Kostenfalle werden könnte: Unternehmen investieren immer mehr Geld in KI-Systeme, während der wirtschaftliche Nutzen oft schwer messbar bleibt. Viele Unternehmen beginnen deshalb, die hohen Kosten für den Einsatz von KI infrage zu stellen.












