Die Polizei im Münchner Stadtteil Neuhausen führt ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen eine 20-jährige Schülerin, die gemeinsam mit anderen gegen die Wehrpflicht demonstriert hat. „Friedrich stirb doch selber an der Ostfront!“: Das ist der Satz, den die junge Frau auf ein Plakat gemalt hatte. Das ist der Satz, dessentwegen die Beamten sich am 8. Mai zu dieser Schülerin durchgekämpft hatten. Durch eine Demonstration mit zeitweise 800 Teilnehmenden, mit „unmittelbarem Zwang durch körperliche Gewalt in Form von Schieben und Drücken“, wie die Beamten selbst es hinterher formulierten. Sowie sogar unter Einsatz eines Schlagstocks.
München: Polizei ermittelt gegen Wehrpflicht-Demonstrantin – ist polemisches Plakat strafbar?
In München ermittelt die Polizei gegen eine 20-jährige Schülerin wegen ihres Plakats bei einer Wehrpflicht-Demonstration. Die rechtliche Bewertung der Meinungsfreiheit steht im Fokus.








