FilterIrrfahrt von Gießen: Mann soll dauerhaft in PsychiatrieGießen. Ein halbes Jahr nach der folgenschweren Irrfahrt mit Verletzten durch Teile der Gießener Innenstadt zielt die Staatsanwaltschaft auf die dauerhafte Unterbringung des Fahrers in der Psychiatrie. Sie hat dazu eine Antragsschrift im Sicherungsverfahren bei dem zuständigen Landgericht Gießen eingereicht. Als Ergebnis der umfangreichen Ermittlungen wurde die Irrfahrt durch eine akute Psychose ausgelöst. "Hinweise auf eine politisch motivierte bzw. terroristische Straftat haben sich hingegen nicht ergeben", hebt die Staatsanwaltschaft hervor.Der 32 Jahre alte Mann soll im Dezember mit seinem Wagen zunächst auf dem Anlagenring in ein anderes Auto gefahren sein. Danach sei er auf die Gegenspur gewechselt und mit erhöhter Geschwindigkeit gezielt auf einen geparkten Wagen aufgefahren. Durch den Aufprall sei das Fahrzeug in Richtung einer Bushaltestelle geschleudert worden und habe eine dort wartende 64 Jahre alte Passantin getroffen. Die Frau sei infolgedessen schwer verletzt worden. Hierbei soll er den Tod der Frau zumindest billigend in Kauf genommen haben, so die Staatsanwaltschaft. Danach soll der aserbaidschanische Staatsangehörige seine Fahrt – teils unter Nutzung des Gehwegs – fortgesetzt haben. Hierbei verletzte er zwei weitere Personen leicht. Anschließend fuhr der Beschuldigte in Richtung Johannesstraße, wo er mit einem geparkten Fahrzeug kollidierte, von einem anderen Autofahrer gestoppt und schließlich festgenommen werden konnte, wie Zeugen berichteten. Der 32 Jahre alte Mann hat sich laut Staatsanwaltschaft bisher nicht zu den Vorgängen geäußert. Die Ermittler haben demnach 93 Zeugen befragt, um sich ein Bild zu machen. Zudem haben sie drei Sachverständige gehört – darunter ein Experte für Unfallanalyse, der das Geschehen im Auftrag der Staatsanwaltschaft rekonstruiert hat, wie es weiter heißt. Offenbach. Das Wetter in Hessen bleibt erst einmal durchwachsen. Der Tag bringt wechselnde bis starke Bewölkung und gebietsweise gibt es Schauer, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Im Norden und Osten könne es heute auch einzelne kurze Gewitter geben. Die Temperaturen steigen auf maximal 20 Grad.Zeitweise schauerartigen Regen soll es den Meteorologen zufolge auch am Freitag geben. An den Temperaturen ändere sich zunächst einmal nichts. Erst am Samstag werde das Wetter freundlicher. Nach einem wolkigen Start mit örtlich etwas Regen werde es im Tagesverlauf zunehmend heiter und bleibe niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen im Norden auf 20 und im Süden auf bis zu 26 Grad. (dpa)Kein Ende der Schweinepest in Hessen in SichtWiesbaden. Zwei Jahre nach dem ersten positiven Befund auf Afrikanische Schweinepest ist kein Ende der Tierseuche in Hessen absehbar. „Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist ein Marathon und kein Sprint. Mit einem schnellen Ende der Seuche ist daher nicht zu rechnen“, teilte das Umweltministerium mit. Seit dem Ausbruch wurden Tausende Tiere gekeult, verendeten oder wurden von Jägern erschossen. Nach einer ständig aktualisierten Auflistung des Umweltministeriums wurden seit dem Ausbruch der Seuche fast 7000 Funde von Kadavern oder Kadaverteilen registriert, von denen mehr als 2300 positiv getestet wurden. Für Schweine endet eine Infektion fast immer tödlich, für Menschen ist das Virus ungefährlich. (dpa)Polizei schießt auf Mann in Laubach: verletztLaubach. Die Polizei hat im Laubacher Schlosspark (Landkreis Gießen) auf einen Mann geschossen, der zuvor einen anderen mit einem Messer bedroht haben soll. Der Verdächtige konnte gestoppt werden und sei dabei am Bein verletzt worden, teilte die Polizei mit. Es bestehe keine Lebensgefahr. Weitere Verletzte gab es nicht. Die Polizisten hatten zuvor auch versucht, den Mann mit einem Elektroschocker zu stoppen.Ein Passant hatte die Beamten gegen 20.15 Uhr alarmiert, weil er von dem Mann im Schlosspark mit einem längeren Messer bedroht wurde, wie er berichtete. Die Polizisten entdeckten den Verdächtigen noch im Park. Um ihm das Messer abzunehmen, setzten sie erst das sogenannte Distanzelektroimpulsgerät und danach eine Waffe ein. Wie oft geschossen wurde, teilten die Beamten nicht mit. Gegen den Verdächtigen mit dem Messer wird nun ermittelt. Zudem leitete die Staatsanwaltschaft Gießen ein Verfahren zum Schusswaffeneinsatz der Polizei ein. Marburg: Dreijährige angefahren und schwer verletztEin drei Jahre altes Kind ist in Marburg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Mädchen am Dienstag in Begleitung seiner Mutter auf dem Gehweg im Stadtteil Cappel unterwegs, als es plötzlich auf die Fahrbahn lief. Ein 80 Jahre alter Autofahrer konnte den Zusammenstoß trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung nicht verhindern, hieß es. Die Dreijährige musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden, es habe aber keine Lebensgefahr bestanden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs beauftragte die Polizei einen Gutachter. Die Umgehungsstraße, auf der sich der Unfall ereignete, musste für mehrere Stunden gesperrt werden. (dpa)Pelikan in Nordhessen gesichtetEin Pelikan ist in Nordhessen unterwegs. Der Wasservogel sei erstmals am Montagnachmittag in Schwalmstadt-Ziegenhain gesichtet worden, sagte eine Sprecherin der Tiernothilfe Schwalmstadt.Am Dienstagmorgen sei das Tier wieder gesehen worden: zuerst auf einem Hof, nachmittags rund 20 Kilometer entfernt noch mal. Bei dem Pelikan handelt es sich Experten zufolge um einen Jungvogel, so die Sprecherin. Der Vogel könne sich nicht selbst ernähren und brauche dringend Hilfe. Wie das Tier nach Hessen kam, war zunächst unklar. Da der Vogel nicht beringt sei, könnte der Pelikan – oder das Ei, aus dem er schlüpfte – illegal nach Deutschland gebracht worden sein, hieß es. Es sei aber auch möglich, dass es sich um ein wildes Tier handelt. (dpa) Freibad in Königstein öffnet doch nochKönigstein. Nach dem schweren Wasserschaden während der Winterpause öffnet das Königsteiner Freibad im Woogtal nun doch in diesem Sommer. Die Saison beginnt in dem mehr als 100 Jahre alten Bad am Samstag, 20. Juni, um zwölf Uhr, wie es in einer städtischen Mitteilung vom Mittwoch heißt. An diesem Tag sei der Eintritt frei. Ende März hatte die Stadt noch mitgeteilt, das Freibad werde voraussichtlich den gesamten Sommer über geschlossen bleiben. Durch den Ausfall von Pumpen war nach den damaligen Angaben der Technikraum überflutet worden, und das Wasser hatte sämtliche Anlagen zerstört, darunter Pumpen, die Heizung und die Anlage zum Chloren des Wassers. Am Tag der Wiedereröffnung können Gäste nun bis 23 Uhr schwimmen und auch an Yogakursen teilnehmen. Ein DJ sorgt für Musik. Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko (CDU) spricht von einer Gemeinschaftsleistung: „Viele Menschen haben in den vergangenen Wochen mit großem Engagement daran gearbeitet, Lösungen zu finden.“ Es sei nicht nur der Schaden behoben, sondern darüber hinaus in die Zukunft des Bads investiert worden – mit insgesamt 200.000 Euro. Nach Saisonende soll noch das Babybecken neu beschichtet werden. Brennender Lastwagen auf der A7 Bad Hersfeld. Ein Sattelzug ist auf der A7 zwischen Bad Hersfeld-West und Kirchheimer Dreieck in Brand geraten. „Die Flammen erfassten die gesamte Fahrzeugkombination sowie die aus Baumaterialien bestandene Ladung“, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer war am Mittwochmorgen demnach zwar gelöscht. Wegen der Reinigungsarbeiten war zunächst aber nur eine Fahrbahn frei. Laut den Angaben konnte sich der 50 Jahre alte Fahrer noch rechtzeitig retten und blieb unverletzt. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Für die Löscharbeiten mussten eine Fahrbahn sowie die Reinigung und Bergung dann zwei Fahrbahnen gesperrt werden.Die Polizei kritisierte, dass viele Lastwagenfahrer im Stau keine Rettungsgasse gebildet und auch den dritten Fahrstreifen mit ihren Fahrzeugen blockiert hätten Das hatte laut den Angaben zur Folge, dass die Einsatzkräfte der Autobahnmeisterei und auch die Fahrzeuge der Abschleppdienste mit erheblicher Verspätung am Einsatzort eintrafen. (dpa)Frankfurt: Jugendlicher überfällt Frau in deren Wohnung Frankfurt. Ein Jugendlicher soll eine Frau in deren Wohnung in Frankfurt geschlagen und gewürgt haben. Die 56-Jährige sei leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Nach den bisherigen Ermittlungen war der 17-Jährige am frühen Montagabend unter einem Vorwand in die Wohnung der Frau in Preungesheim gelangt, dort habe er die Herausgabe von Wertsachen verlangt.Als die Frau nicht wie gewünscht reagierte, soll er sie gewürgt und mit einem Schlagstock geschlagen haben. Die Frau wehrte sich, schließlich flüchtete der Verdächtige. Später stellte er sich der Polizei, er soll dem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)Dealer in Frankfurter Hotel festgenommenFrankfurt. Die Polizei hat in einem Frankfurter Hotelzimmer einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Der 29-Jährige solle dem Haftrichter vorgeführt werden, teilte das Polizeipräsidium mit. Nach seiner Festnahme am Montagnachmittag wurden das Hotelzimmer im Gutleutviertel sowie die Wohnung des Mannes untersucht. Dabei wurden über 700 Gramm Drogen, darunter vor allem Marihuana, gefunden.Gießen: Mann mit Revolver sorgt für PolizeieinsatzGießen. Ein Mann mit einer Pistole in der Hand hat in Gießen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Es habe sich um einen echt aussehenden, nicht funktionsfähigen Revolver gehandelt, teilte die Polizei mit. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit habe nicht bestanden, nach den bisherigen Erkenntnissen sei niemand bedroht worden. Wegen seines Zustands wurde der 55-Jährige in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Ein Zeuge hatte gesehen, wie der Mann am Montagabend mit der Pistole in der Hand auf der Straße gelaufen war, er rief die Polizei. (dpa)Trickdiebe stehlen in Darmstadt Halskette und OhrringeDarmstadt. Mit dem „Kettentrick“ haben Trickdiebe in Darmstadt eine 60 Jahre alte Frau um ihren Schmuck erleichtert. Die Darmstädterin war am Montagmorgen zu Fuß an der Jägertorstraße unterwegs gewesen, wie die Polizei am Dienstag berichtet hat. Dort hielt neben ihr ein Auto, ein Mann und eine Frau verwickelten sie in ein Gespräch. Die Diebe behaupteten, der Frau Schmuck schenken zu wollen, und entwendeten eine Halskette und Ohrringe. Danach flüchteten die Täter mit dem Auto. Die Polizei sucht noch Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 06151 / 9690 melden können.Kassel: Mann bei Streit lebensgefährlich verletztKassel. Bei einem Streit ist ein 47-Jähriger in Kassel durch Schläge und Tritte lebensgefährlich verletzt worden. Er sei mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium mit. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten drei Männer in dem Park im Stadtteil Unterneustadt am Montagnachmittag zunächst gemeinsam Alkohol getrunken und waren dann in Streit geraten. Anschließend flüchteten die beiden mutmaßlichen Täter. Der 21- sowie der 38-jährige Mann konnten jedoch nach Zeugenhinweisen noch in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. (dpa)Sophia und Noah auch in Hessen beliebteste BabynamenWiesbaden. Die Namen Sophia und Noah sind für Eltern in Hessen weiterhin die erste Wahl für Vornamen ihrer Babys. Das geht aus einer Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden für das Jahr 2025 hervor, die auf Daten der Standesämter basiert. Während bei den Jungen wie im Jahr davor Mohammed und Matheo als beliebteste Erstnamen folgen, gab es bei den Mädchen etwas Veränderung: Hinter Sophie liegt nun Emma (2024: Platz vier) vor Lina (2024: Platz zwei).Die GfdS veröffentlicht seit 1977 eine jährliche Liste über die in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen. Grundlage sind diesmal Daten von etwa 750 Standesämtern, die der Gesellschaft insgesamt fast 830.000 Eintragungen übermittelten. Auf diese Weise seien fast 91 Prozent aller im Jahr 2025 in Deutschland vergebenen Vornamen erfasst. Verschiedene Schreibvarianten für einen Namen wurden dabei zusammengefasst. (dpa)Kletterer stürzt in Steinbruch ab Groß-Umstadt. Ein Kletterer ist in einem Steinbruch in Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) abgestürzt und schwer verletzt worden. Mit einem Rettungshubschrauber sei er in ein Krankenhaus geflogen worden, teilte das Polizeipräsidium in Darmstadt mit. Nach den bisherigen Ermittlungen war der 59 Jahre alte Mann am Sonntagnachmittag mit einer Gruppe in dem Steinbruch im Ortsteil Heubach geklettert. Beim Wechseln der Sicherungskarabiner rutschte er ab und stürzte. Aus welcher Höhe er fiel, war der Polizei zunächst nicht bekannt. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software