Die New York Knicks haben das größte Comeback in der Geschichte der NBA-Finals geschafft und stehen kurz vor dem ersten Titelgewinn seit 53 Jahren. Das Team um Jalen Brunson drehte einen 29-Punkte-Rückstand und setzte sich 107:106 (49:76) gegen die San Antonio Spurs durch.
OG Anunoby tippte 1,2 Sekunden vor dem Ende den Ball nach einem Fehlwurf zurück in den Korb und sorgte damit für die Entscheidung. Der letzte Wurf der Spurs verpasste sein Ziel. Die Knicks führen nun in der Serie mit 3:1-Siegen und können bereits am Sonntag (2.30 Uhr MESZ) in San Antonio den Meistertitel perfekt machen.Spurs brechen nach der Halbzeit einDie Spurs um Superstar Victor Wembanyama starteten offensiv wie defensiv stabil, trafen schon im ersten Viertel viele Dreier und zogen davon. Beim Halbzeitstand von 76:49 schien die Partie bereits entschieden zu sein. Der 27-Punkte-Rückstand war das dritthöchste Halbzeit-Defizit der Finalgeschichte.
Victor Wembanyama (l.)
Eine Serie von Fehlern gepaart mit einer miserablen Trefferquote der Spurs brachte die Knicks zurück ins Spiel. In den Schlussminuten übernahmen Brunson (36 Punkte und sieben Assists) und Anunoby (33 Punkte).Der Deutsche Ariel Hukporti kam erstmals in diesen Finals zum Einsatz. Hukporti wurde vor der Halbzeit für drei Minuten eingewechselt, spielte aber keine große Rolle. Er könnte nach Dirk Nowitzki (2011 mit den Dallas Mavericks) und Isaiah Hartenstein (2025 mit den Oklahoma City Thunder) als dritter Deutscher den NBA-Titel gewinnen.










