Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident hofft auf mehr Ansiedlungen von Rüstungsunternehmen im Osten. „Die Rüstungsindustrie in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern hat viel mehr Arbeitsplätze als die in Ostdeutschland“, sagte Woidke der „Märkischen Allgemeinen“. In der ehemaligen DDR habe es diese Industrie im Wesentlichen nicht gegeben, weil die meisten Rüstungsgüter aus der damaligen Sowjetunion importiert worden seien. „Diesen Rückstand wollen wir aufholen.“Dabei sehe er „momentan keine roten Linien“, führte Woidke aus. „Wir versuchen, möglichst Arbeitsplätze zu schaffen, die dauerhaft sind.“ In Brandenburg sollten laut Woidke Dinge produziert werden, die für die Bundeswehr relevant sind, aber auch exportiert werden können.© dpa-infocom, dpa:260611-930-205520/1