Bericht zu Westjordanland: Amnesty spricht von „ethnischer Säuberung“

Die Menschenrechtsorganisation kritisiert die gezielte Vertreibung von Pa­läs­ti­nen­se­r:in­nen im Westjordanland. Und appelliert an die Bundesregierung.

Israelische Siedler im Westjordanland

Maya Alleruzzo/AP/dpa

Wegen der Siedlungspolitik im Westjordanland hat Amnesty International schwere Vorwürfe gegen die israelische Regierung erhoben. Am Mittwoch stellte die Menschenrechtsorganisation einen 140-seitigen Bericht mit dem Titel „Erasing Anything Palestinian“ vor – zu Deutsch etwa „Alles Palästinensische auslöschen“. Darin ist von „ethnischer Säuberung“ in der sogenannten Area C – dem hochgradig fragmentierten, von Israel kontrollierten Gebiet des Westjordanlandes – die Rede.