Büromaterial bestellen, einen Meetingraum freischalten oder einen defekten Drucker melden? Das Environment-Team hinter Notions weltweiten Offices bekommt solche Anfragen jede Woche dutzendweise – per Slack, weil das schneller geht, als im Wiki nachzuschlagen. Dabei sind die Antworten dort längst dokumentiert. Die Lösung entstand aus einem Nebengespräch und kostete zunächst nur ein paar Stunden. Wie genau? Das hat die Projektverantwortliche für einen t3n PRO Use Case dokumentiert.

Wenn der KI-Agent den Slack-Channel übernimmt

Laut Gartners aktuellem Hype Cycle for Agentic AI haben bisher nur 17 Prozent der Unternehmen KI-Agenten produktiv im Einsatz – gleichzeitig planen über 60 Prozent den Einsatz. Die Lücke zwischen Ankündigung und Alltag ist groß. Wer in Ops- oder IT-Teams arbeitet, kennt das Muster: Demos wirken überzeugend, der Weg von dort in die tägliche Nutzung ist aber lang.

Ein Grund dafür ist die Frage, wie viel Autonomie ein Agent bekommen soll. Die naheliegende Antwort: enge Guardrails, viele Checkpoints und Freigabeschleifen bei jedem Schritt. Im Fall von Notion – interner Office-Support, überschaubare Risiken – war die Überlegung eine andere. Der Agent handelt selbst, solange er nichts überschreibt oder löscht – und schaltet einen Menschen ein, wo es nötig ist.