Logitechs Peripheriegeräte wie Mäuse, Tastaturen oder Webcams haben eigentlich einen ordentlichen Ruf. Doch die Software, die der Schweizer Hersteller für macOS anbietet, gilt als unterdurchschnittlich bis schlecht. Options+ („Erreichen Sie noch mehr“) ist allerdings zwingend notwendig, um etwa die zahlreichen Knöpfe und Rädchen an einer MX Master konfigurieren zu können. Dafür verlangt der Hersteller jedoch die Einräumung zahlreicher Systemrechte (von der Rechnersteuerung per Barrierefreiheitsfunktion bis zum Input Monitoring), glänzt mit eher nicht notwendigen KI-Funktionen und setzte zwischenzeitlich zudem auf einen Registrierungs- respektive Log-in-Zwang. Hinzu kommen immer wieder Bugs, zuletzt ein fehlendes Zertifikat, das die Verwendung von Options+ unmöglich machte. Da fragen viele Nutzer: Geht es nicht vielleicht anders?

Nativ, ohne Account, keine Telemetrie

Und tatsächlich ist das so: Ein nicht mit Logitech in Verbindung stehendes Open-Source-Projekt namens OpenLogi will Abhilfe schaffen. Die App ist derzeit nur für den Mac verfügbar (an Windows- und LInux-Varianten wird gearbeitet) und setzt auf nativen Code (allerdings geschrieben in Rust) und einen „local first“-Ansatz. Heißt: Es gibt weder einen Account-Zwang noch ist ein Serverzugriff notwendig. Zudem erfasst OpenLogi keine Systemdaten (Telemetrie), wie das Options+ tut.