Quelle: dpa Hamburg/Schleswig-Holstein

10. Juni 2026, 13:30 Uhr

Ein Mann muss sich in Kiel wegen Verdachts des erpresserischen Menschenraubs verantworten. (Archivbild)

© Andre Klohn/​dpa

Im Prozess um erpresserischen Menschenraub haben sich der Angeklagte und sein mutmaßliches Opfer vor dem Landgericht Kiel auf eine Schadenwiedergutmachung verständigt. «Es tut mir leid», sagte der 22 Jahre alte Angeklagte zu dem als Zeugen geladenen Opfer. Der 29-Jährige nahm die Entschuldigung und die vom Verteidiger in Aussicht gestellten 4.000 Euro für die bei dem Vorfall im Juli 2025 erlittenen Verletzungen an. «Du bist kein Gangster», sagte der Zeuge. «Mach was aus Deinem Leben.» Er solle arbeiten gehen und die Mutter stolz machen.