Der Shoplösungsanbieter Shopware hat auf seinem diesjährigen Community Day seine Strategie für den KI-geprägten Onlinehandel vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen vier neue Produkte, die Händler:innen den Einsatz autonomer KI-Agenten erleichtern und gleichzeitig die Kontrolle über Daten und Geschäftslogik sichern sollen. Der Softwarehersteller positioniert sich dabei als offene Commerce-Infrastruktur für eine Zukunft, in der nicht mehr nur Menschen, sondern zunehmend auch KI-Agenten Kaufentscheidungen treffen.Anzeige

Kern der Strategie bildet ein „agentic-nativer“ Commerce-Core. Laut Shopware wurde die Plattform so erweitert, dass sämtliche Funktionen über das Model Context Protocol (MCP) für KI-Anwendungen zugänglich sind. Gleichzeitig sollen schnellere Antwortzeiten und deutlich verkürzte Deployment-Prozesse die technische Basis für automatisierte Workflows schaffen.

Mit Shopware Nexus bringt das Unternehmen einen neuen Layer, der die Daten aus allen relevanten Händlerebenen (wie ERP-, CRM- und PIM-Systemen) „orchestriert“ und zusammenführt. Das erklärte Ziel ist es, fragmentierte Middleware-Landschaften zu ersetzen und Integrationen mithilfe standardisierter Konnektoren sowie KI-gestützter Workflows zu vereinfachen. Shopware verspricht dadurch geringere Integrationskosten und eine schnellere Markteinführung neuer Prozesse.Anzeige