Die Zahl der Altersrenten in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres mit rund 19,1 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. Wie die Deutsche Rentenversicherung am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd) bestätigte, belaufen sich die Ausgaben dafür auf 301,4 Milliarden Euro. Knapp ein Drittel der Rentnerinnen und Rentner gehe mit Abschlägen vorzeitig in den Ruhestand.Diese Zahlen stehen in einem Bericht der Rentenversicherung an die Vertreterversammlung am Mittwoch in Potsdam. Zunächst hatte die „Rheinische Post“ aus Düsseldorf darüber berichtet. 2011 noch höherer Anteil von vorzeitigem Renteneintritt Bei rund 30 Prozent aller neu beginnenden Altersrenten seien 2025 Abschläge fällig gewesen. „Im Durchschnitt wurden diese Renten rund 33 Monate vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Anspruch genommen“, hieß es. Langfristig sei der Anteil von 30 Prozent vorzeitigem Ruhestand indes ein Rückgang: 2011 habe dieser Anteil noch 48 Prozent betragen.Auch sei damals die Zeitspanne zwischen vorzeitigem Renteneintritt und Regelaltersgrenze mit 36 Monaten länger gewesen als 2025. 2011 habe der Prozess, Altersgrenzen in der Rentenversicherung anzuheben, noch nicht begonnen, hieß es. Mittlerweile wird die Regelaltersgrenze schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Die Rentenabschläge betragen demnach 0,3 Prozent für jeden Monat, um den der Rentenbeginn vorgezogen wird. Weniger neue Altersrentner Wegen des steigenden gesetzlichen Renteneintrittsalters sank laut Rentenversicherung die Zahl der Neuzugänge: Rund 926.000 Versicherte hätten 2025 erstmals eine Altersrente erhalten, 1,2 Prozent weniger als 2024. Dass der gesamte Rentenbestand trotzdem steige, liege an der zunehmenden Lebensdauer. (epd)
Im Schnitt 33 Monate vor Regelgrenze: Fast ein Drittel der Rentner vorzeitig im Ruhestand
Noch nie gab es so viele Altersrenten wie Ende des vergangenen Jahres. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf mehr als 300 Milliarden Euro.







