Oft wird nur über Negativseiten der globalen Veränderungen in der Natur berichtet – etwa über das Artensterben. Da gehen die Schätzungen weit auseinander. So sollen jedes Jahr zwischen 11.000 und 58.000 Arten auf der Erde verloren gehen. Auch, weil die Menschen sich immer weiter ausbreiten und natürliche Lebensräume zerstören. Dazu kommt der Klimawandel.
Aber es gibt immer auch Profiteure oder Arten, die sich zum Beispiel aus dem Süden weiter nach Norden ausbreiten, weil es dort nun wärmer wird. Vielleicht ist das der Grund, warum nun in Berlins Nachbarland Brandenburg ein sehr seltener Besucher gesichtet wurde.Das Tier mit dem schönen Namen Riesenabendsegler ist immerhin die größte europäische Fledermausart. Die Tiere können eine Flügelspannweite von bis zu 47 Zentimetern erreichen – immerhin so groß, dass sie gern kleine Vögel in der Luft fangen und verspeisen.
Weltbienentag
Bedrohte Bestäuber: Warum Wildbienen ausgerechnet von Berlin profitieren
Die Art ist vor allem in Süd- und Osteuropa heimisch, in Vorderasien und Nordafrika, also dort, wo es deutlich wärmer ist. Aber auch da ist sie nicht sehr stark verbreitet und steht deshalb auf der weltweiten Roten Liste der bedrohten Arten. In Deutschland ist sie quasi gar nicht existent.









