Stand: 09.06.2026 • 20:07 Uhr
Binnen fünf Werktagen muss der US-Technologiekonzern Meta anderen KI-Anbietern freien Zugang zu seinem Messengerdienst WhatsApp bieten. Das hat die EU-Kommission entscheiden. Geschieht das nicht, drohen empfindliche Strafen.
Der US-Konzern Meta muss konkurrierenden Anbietern von Künstlicher Intelligenz (KI) freien Zugang zum Messengerdienst WhatsApp gewähren. Die EU-Kommission erließ eine einstweilige Anordnung gegen den Technologiekonzern. Meta muss den Rivalen binnen fünf Werktagen wieder Zugriff auf die Schnittstelle gewähren, über die Firmen ihre Dienste mit WhatsApp verknüpfen. Im vergangenen Oktober hatte Meta diesen Zugriff gesperrt.
Die EU-Kommission fürchtet ansonsten "ernsthaften und nicht wieder gutzumachenden Schaden" für den Wettbewerb im wachsenden Markt für universelle KI-Assistenten. Dort hätten kleinere Anbieter und neue Marktteilnehmer derzeit die Chance, etablierte Großunternehmen herauszufordern.
Die meisten Nutzer kennen Whatsapp als Messengerdienst für private Chats. Inzwischen nutzen allerdings auch Unternehmen den Dienst. Mit ihm können Sie die Kundenkommunikation steuern: Verbraucher können dann via Whatsapp den Kundendienst kontaktieren oder Bestellungen in Onlineshops aufgeben. Dahinter steckt dann meistens ein KI-Chatbot, der den Kunden antwortet.










