2. Bundesliga
Am Trainingsgelände von Dynamo Dresden am Messering ist es still. Bis zum 25. Juni haben die Spieler frei. Sie tanken Sonne und erholen sich von einer langen Saison. Robert Wagner verbringt den Urlaub in Mexiko, Torhüter Tim Schreiber auf Mallorca, Stürmer Vincent Vermeij in Griechenland.
Nach einer Aufholjagd in der Rückrunde wurde der Klassenerhalt am letzten Spieltag mit einem 2:1-Erfolg gegen Holstein Kiel emotional gefeiert. Eine aufreibende Saison der Schwarz-Gelben fand damit ein spätes Happy End. Zur Winterpause war Dynamo noch Tabellenletzter, danach spielte sich die Mannschaft mit der viertbesten Rückrunde der Liga aus der Abstiegszone.
Sport-Geschäftsführer Sören Gonther will eine weitere Saison dieser Art vermeiden. Der 39-Jährige, der seit Anfang des Jahres die sportlichen Geschicke verantwortet, hat deshalb vorerst keinen Urlaub. Er plant den Kader für das, was er selbst als das schwierige zweite Jahr in der 2. Bundesliga bezeichnet.
Das Ziel ist klar: Im Verein sehnen sich alle nach einer ruhigeren Spielzeit, von Anfang bis Ende solide, ohne Abstiegskampf, ohne Drama. In Punkte übersetzt heißt das: mindestens 20 pro Halbserie. „Nächster Schritt muss sein, dass man es schafft, pro Halbserie 20 Punkte zu holen. Wenn es dann ein paar mehr sind, ist das gut. In der Hinrunde 25, in der Rückrunde 22. Ich glaube, das sind mehr als die 40 Punkte, die dir normal eine ruhige Zweitliga-Saison garantieren“, sagt Trainer Thomas Stamm.






