Nach der Obduktion und dem Transport von Teilen des als „Timmy“ bekannten Buckelwals auf das Festland werden die Überreste des Tiers in einer dänischen Fabrik verwertet. Das bestätigte die Firma Daka Dänemark, die sich des Kadavers annimmt.

In der Fabrik des Unternehmens in Randers werden die Überreste von Walen wie „Timmy“ laut einem Sprecher zunächst in drei Bestandteile getrennt. Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet. Alles Fett – zum Beispiel aus der Speckschicht des Wals – wird in Biodiesel umgewandelt. Und alles andere – Knochen, Sehnen und Haut – wird zu einer Art Mehl verarbeitet, die als Biomasse zur Verbrennung in einer Zementfabrik endet.

Der Buckelwal war vor einigen Wochen tot am Strand der dänischen Insel Anholt angespült worden. Die Obduktion des Tiers hatte vergangene Woche ergeben, dass der Wal ein Weibchen war. Die Todesursache blieb dagegen unklar.

Bei der mehrstündigen Untersuchung war der Wal geöffnet und zerteilt worden. Ein Bagger hatte die Kadaver-Teile in vorbereitete Container gehievt. Am Freitag waren die Überreste des Tiers vom Strand entfernt und am Montag abtransportiert worden. Manche Knochen des Tiers kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Diese Teile waren bereits am Freitag abgeholt worden.