Andreas Rettig erzählt über die Besonderheiten des Turniers in den USA und den Umgang mit der Fifa. AfD-Erfolge könnten dem Fußball schaden, sagt er.

taz: Herr Rettig, gibt es für Sie denn noch viel zu tun so kurz vor der Fußball-WM?

Andreas Rettig: Die organisatorische Hauptarbeit ist getan. Man muss sich das vorstellen wie in der Saisonvorbereitung: die ganzen Quälereien, die Berge rauf und runter laufen im Trainingslager, um die nötige Fitness und Physis zu bekommen, haben jetzt ein Ende. Das verbildlicht, was wir vor dem ersten Anpfiff schon geleistet haben.

taz: So schlimm?

Rettig: Man macht sich ja keine Vorstellung, wie viel Arbeit dahintersteckt: die Quartiersuche mit den besten Rahmenbedingungen. Was außerhalb des Platzes liegt, darf sich nicht negativ auf die Leistung auswirken.