PfadnavigationHomeSportBasketballPräsident bei NBA-FinalsBuhrufe? Trumps fühlt sich von den Fans „begeistert“ angefeuertStand: 11:17 UhrLesedauer: 2 MinutenUS-Präsident Donald Trump vor dem NBA-Spiel seines Lieblingsklubs New York Knicks, als die Nationalhymne intoniert wirdQuelle: SAUL LOEB/AFPAls erster amtierender Präsident der USA besucht Donald Trump ein Spiel der NBA-Finals. Als er vor dem Duell der New York Knicks gegen San Antonio auf dem Videowürfel zu sehen ist, wird er ausgebuht. Trumps Interpretation ist gegensätzlich.Ein Besuch von US-Präsident Donald Trump bei einem Basketball-Finalspiel in New York hat lautstarke Reaktionen bei den Zuschauern ausgelöst. Als vor der Partie am Montagabend die Nationalhymne erklang, wurde auf der Großleinwand der US-Präsident eingeblendet – und das Publikum reagierte mit lauten Buh-Rufen. Trump interpretierte dies indes als Jubel der Zuschauer. „Das waren in erster Linie Anfeuerungsrufe, scheint mir, lautstark und begeistert“, sagte Trump, als er später auf die Rufe angesprochen wurde. Trump ist in New York geboren, der 79-Jährige gilt als Fan der New York Knicks. Diese stehen im diesjährigen Finale der NBA den San Antonio Spurs gegenüber. Am Montagabend fand im New Yorker Madison Square Garden das dritte Finalspiel statt, nachdem die Knicks die beiden ersten Duelle in San Antonio gewonnen hatten. Der US-Präsident war von James Dolan eingeladen worden, dem Eigentümer der New York Knicks, den Trump schon lange kennt. Trump habe den Fans den Abend verdorben, sagen seine GegnerDie beiden Männer nahmen knapp eine Stunde vor Spielbeginn in Dolans Privatloge Platz. Auch Trumps Innenminister Doug Burgum und Verkehrsminister Sean Duffy waren dabei. „U-S-A! U-S-A!“ hallte zunächst durch die Arena, als Avery Wilson die Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ sang. Doch das war kurz darauf zu einem lauten Buh-Konzert ausgeartet, als Trump auf den Großbildschirmen zu sehen war, wie er einen militärischen Gruß zeigte. Die Unmutsbekundungen verstummten, als ihm die US-Flagge auf den Bildschirmen folgte.Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, warf Trump vor, den Menschen den Abend verdorben zu haben. „Während eines der besten Augenblicke, die New York seit Jahrzehnten hatte, macht er sich die Sache zu eigen. Trump sollte uns alleine lassen. Er ist hier nicht willkommen“, schrieb Schumer im Onlinedienst X. Trump war nach Angaben der Liga der erste amtierende US-Präsident, der ein Spiel der NBA-Finals besuchte.Den Zorn der Fans hatten auch die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Madison Square Garden hervorgerufen, die wegen des angekündigten Trump-Besuchs drastisch verstärkt worden waren. Auch eine traditionelle Public-Viewing-Party vor der Halle war abgesagt worden. Die San Antonio Spurs hatten dem großen Druck standgehalten und in New York den ersten Sieg gegen die Knicks geholt. Durch das 115:111 verkürzte das Team um den französischen Star Victor Wembanyama in der Final-Serie nach Siegen auf 1:2. Die Spurs verhinderten damit eine Meisterschafts-Entscheidung schon im kommenden Spiel in New York. pk/dpa
NBA-Finals: Buhrufe bei Knicks-Spiel? Trumps Interpretation: Es waren Jubelarien - WELT
Als erster amtierender Präsident der USA besucht Donald Trump ein Spiel der NBA-Finals. Als er vor dem Duell der New York Knicks gegen San Antonio auf dem Videowürfel zu sehen ist, wird er ausgebuht. Trumps Interpretation ist gegensätzlich.













